Ein Prophet besucht Südafrika

Warum hat William Branham Südafrika besucht?

Täglich erreichen William Branham zu Hause zahllose Gebetsanliegen. Vielen von ihnen liegen Flugtickets bei mit der Bitte, zu kommen, um für Kranke zu beten. Es war eine dieser Anfragen, die William Branham dazu veranlasste, eine mögliche Reise nach Südafrika zu einem konkreten Gebetsanliegen zu machen. Er hatte Südafrika zuvor in Erwägung gezogen, aber der Herr hatte ihn stets angewiesen, woanders hinzugehen. In diesem Jahr hatte er an Australien und Japan gedacht, aber der Herr führte ihn eindeutig nach Afrika.

Im Januar 1950 hielten Bruder Branham und Bruder F. F. Bosworth Versammlungen in Houston (Texas). Am selben Abend, als das Foto von Bruder Branham gemacht wurde, das den Lichthof über seinem Haupt beurkundete, zeigte Bruder Bosworth Bruder Branham das Bild einer Dame. Es kam zusammen mit einem Brief und Flugticket von Florence Nightingale aus Durban (Südafrika), einer entfernten Verwandten jener Florence Nightingale, die das Rote Kreuz gegründet hat. Sie war ein bloßes Skelett und erinnerte sie an Georgia Carter, ein junges Mädchen aus Milltown (Indiana), welche in einer ähnlichen Situation gewesen war, ehe sie ihre Heilung empfing. Sie hatte fast neun Jahre lang mit Tuberkulose auf dem Rücken gelegen und wog zu der Zeit, als Bruder Branham für sie betete, kaum 20 Kilogramm.

Dieses Foto lag dem Gebetsanliegen von Florence Nightingale bei.

Diese Florence Nightingale aus Durban litt an Krebs am Mageneingang, der zum Tod durch Verhungern führt. Sie wog nur etwa 25 Kilogramm. Sie wurde über die Venen mit Traubenzucker ernährt, bis es nicht länger möglich war. Als sie von William Branham hörte, weinte sie, er möge kommen und für sie beten. So schrieb sie ihm zu kommen und schickte ihr Bild und ein Flugticket mit.

An jenem Abend in Houston beteten sie für Florence Nightingale und versprachen Gott, wenn Er sie heilen und vollständig gesund machen würde, würden sie es als Hinweis von Gott annehmen, dass sie nach Südafrika gehen sollten.

Acht Wochen später landete die Branham Gruppe auf ihrem Weg nach Finnland in England. Der König von England hatte ein Telegramm geschickt mit der Bitte, dass Bruder Branham komme und für ihn bete. Als die Branham Gruppe aus dem Flugzeug stieg, wurde William Branhams Name über Lautsprecher ausgerufen. Florence Nightingale war vor nur fünfzehn Minuten am Flughafen angekommen und ihre Begleiter hatten diesen Aufruf für William Branham aufgegeben, schnellstens zu kommen, weil sie dachten, sie stürbe. Der Ort war so überfüllt, dass man ihnen mitteilte, sich mit ihm am Piccadilly Hotel in Verbindung zu setzen. Als dies geschehen war, wurden Vorkehrungen für seine Fahrt zu ihrem Hotel getroffen.

Es war einer jener nebeligen Tage im April, als sie zum Hotel gefahren wurden, in dem sie war. Keiner aus der Gruppe hatte je einen Menschen in solch bemitleidenswertem Zustand gesehen wie die Frau in jenem Zimmer. Sie war so dünn, dass die Haut an ihren Knochen klebte. Ihre Herzen wurden vor Mitleid bewegt. Florence Nightingale konnte kaum sprechen, während Tränen ihre Wangen herabliefen, denn sie litt furchtbare Schmerzen.

Sie alle, darunter ein Prediger der Kirche von England und auch ihre Krankenschwestern, knieten nieder und fingen an, für sie zu beten. Als sie zu beten begannen, kam eine Taube und setzte sich auf die Fensterbank, blickte hinein und begann zu gurren. Nach dem Gebet, als Bruder Branham „Amen“ gesagt hatte, flog die Taube fort. Der Prediger hob an zu sagen: „Haben Sie die Taube gesehen?“, doch ehe er die Frage beendet hatte, bewegte sich der Geist des Herrn auf Bruder Branham, um folgende Worte auszusprechen: „So spricht der Herr: du wirst leben, Schwester.“

Acht Monate nachdem Bruder Branham für Florence Nightingale in England gebetet hatte, erhielt er ein weiteres Bild von ihr. Diesmal war sie ein vollkommenes Bild von Gesundheit und wog 70 Kilogramm. Er hatte Gott sein Versprechen gegeben und war nun überzeugt, dass er nach Südafrika gehen musste. Gott hatte ihn nach Südafrika gerufen und jetzt war es sein Wunsch, den Menschen ein Segen sein, zu denen er zum Predigen gerufen worden war.

Während wir noch in Johannesburg waren, und Wochen bevor wir nach Durban kamen, teilte Bruder Branham uns mit, dass unsere größten Versammlungen in Durban sein würden. Er sprach von Durban stets in der Erwartung großer Dinge, die für Gott getan werden würden. Etwas weiter in diesem Buch werden Sie einen Bericht von den Versammlungen finden, die dort abgehalten wurden: die größten Versammlungen, die je in Südafrika stattgefunden haben. Wir hatten keine Gelegenheit, Florence Nightingale während unseres Aufenthalts in Südafrika zu treffen, weil sie unseres Wissens nach jetzt in England lebt.

Dieses Foto lag dem Zeugnis über ihre Heilung bei.

„Ein Prophet besucht Südafrika“ von Julius Stadsklev · aus dem Amerikanischen von Christian Skau · englisches Original: „A Prophet Visits South Africa“ · mit Erlaubnis

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