William Branham wurde auf einer Farm nahe Berksville (Kentucky) geboren, nicht weit entfernt dem Ort, wo Abraham Lincoln vor etwa einhundert Jahre geboren war. Niemand ist sich des genauen Datums sicher, da in jenen Tagen keine Geburtsverzeichnisse in Kentucky geführt wurden. Man glaubt jedoch, dass er am sechsten Tag im April 1909 geboren wurde und nur knapp fünf Pfund gewogen hat. Seine Mutter war fünfzehn Jahre alt und sein Vater achtzehn.
Am ersten Tag seines Lebens geschah etwas sehr Ungewöhnliches. Nachdem die Hebamme ihn gewaschen und neben seine Mutter gelegt hatte, ging sie zu einem Fenster, um den Fensterladen zu öffnen.
Die Fenster im Hause der Branhams waren in jenen Tagen nicht verglast, und Luft und Licht wurden über das Öffnen und Schließen der hölzernen Läden reguliert. Die Morgendämmerung brach gerade über den Feldern an und sandte ihre ersten Lichtstrahlen in das Zimmer. Mit diesem Licht kam ein kleiner, im Durchmesser etwa 30 Zentimeter großer, runder Lichthof, der sich mit strahlendem Glanz über dem Bette zeigte, in welchem die Mutter und der Säugling lagen.
Dieser Lichthof ist seitdem von tausenden von Menschen gesehen worden und ist unzweifelhaft mit jenem identisch, der auf der Fotografie aus Houston (Texas) zu sehen ist, die während einer Versammlungsreihe dort im Januar 1950 aufgenommen wurde. Ein Bericht über dieses Foto mit einer Kopie der Stellungnahme von George Lacy, einem staatlichen Prüfer strittiger Dokumente, befindet sich im nächsten Kapitel. Als die Hebamme und die Eltern dieses Licht sahen, fingen sie an zu weinen. Sie fürchteten sich und verstanden nicht, was das alles bedeutete. Erst nach vielen Jahren verstanden jene, die von dem Lichthof wussten, dass Gott Seine Hand auf diesem Mann hatte zu einem großen Dienst für die Völker der Welt.
Religion in irgendeiner Form fand in der Branham Familie keinerlei Beachtung. Sein Großvater war Katholik gewesen, doch machten sich seine Mutter und sein Vater offenkundig keine Gedanken über das Christentum. Doch aufgrund des ungewöhnlichen Vorfalls bei seiner Geburt, brachte ihn seine Mutter zu einer Baptistengemeinde in der Nähe. Dies war sein erster Besuch zu einer Gemeinde und für viele Jahre zugleich sein letzter.
Zum Herbstbeginn 1909 erlebte Kentucky einen seiner schlimmsten Schneestürme. Zu jener Zeit war William Branhams Vater nicht daheim und arbeitete in einem Holzfällerlager, wo ihn der starke Sturm festhielt. Bald begann der Vorrat an Speise und Brennmaterial in ihrem Zuhause knapp zu werden. Seine Mutter ging nach draußen und brachte alles Brennbare mit, das sie finden konnte, um ihr Kind und sich selbst vor dem Erfrieren zu bewahren. Sie hatten nie viel Lebensmittel vorrätig und als ihr bescheidener Vorrat aufgezehrt war, spürte sie, dass ihre Kräfte sie verließen. Es müsste bald Hilfe kommen, wenn sie überleben sollten. Schließlich wurde sie so schwach, dass sie erkannte, wenn sie nochmals zur Holzsuche nach draußen ging, würde sie vielleicht nicht mehr in der Lage sein, zurückzukehren.
Sie nahm den Säugling, wickelte ihn so gut sie konnte ein und legte ihn ins Bett; dann wartete sie auf den Tod, der kommen und sie beide holen würde. Sie wären gestorben, hätten sie nicht einen alten, frommen Nachbarn gehabt, den eine seltsame Sorge um den Branham Haushalt ergriff. Als er nachforschte, stellte er fest, dass aus dem Kamin kein Rauch drang. Obwohl der Schnee tief lag, bahnte sich der ältere Mann seinen Weg zu der bescheidenen Hütte, deren Dach mit Schindeln gedeckt war und stellte fest, dass die Türe von innen verschlossen war. Er begriff, dass jemand drinnen sein musste, und da es kein Anzeichen gab, dass die Hütte beheizt wurde, brach er die Tür auf.
Als er eintrat war er entsetzt von dem Bild das sich ihm bot. Die Mutter war vor Hunger und Kälte dem Tode nahe. Er betete, dass Gott ihr Leben verschonen und nicht zulassen möge, dass diese junge Mutter und das Kind auf diese Weise aus der Welt scheiden. Rasch sammelte er Brennholz und blieb vor Ort, bis er ein ordentlich loderndes Feuer entfacht hatte, welches schon bald das bescheidene Zweizimmer-Heim wärmte. Als Nächstes sorgte er dafür, dass Mutter und Kind zu essen hatten und schon bald waren sie auf dem Weg der Besserung.
Nicht lange danach zog die Branham Familie nach Utica (Indiana) und in dem folgenden Jahr auf eine Farm acht Kilometer außerhalb von Jeffersonville (Indiana), nur drei Kilometer von da wo er heute wohnt. Seine Kindheit war gezeichnet von Armut, Missverständnis und tragischen Unglücken.
Einige der lebendigsten Erinnerungen, die William Branham an seine Jugend hat, stehen im Zusammenhang mit der Armut, in welcher sie zu leben gezwungen waren. Sein Vater arbeitete für einen wohlhabenden Farmer für 75 Cent am Tag. Er erinnert sich, wie er seinen Vater nach Hause kommen sah, das Hemd am sonnenverbrannten Rücken festgeklebt, und wie seine Mutter die Schere nehmen musste, um es abzutrennen. Ihr bescheidenes Heim war eine kleine Zweizimmer-Hütte mit einem Lehmboden. Die Küchenspüle befand sich draußen unter dem Apfelbaum im Garten.
Das erste Mal als Gott hörbar zu William Branham sprach, war er etwa sieben Jahre alt. Er war gerade erst in einer Dorfschule angemeldet worden, die sich ein paar Kilometer nördlich von Jeffersonville (Indiana) befand. Er kam an jenem Nachmittag von der Schule nach Hause und hatte vor, sich dem Rest der Jungen beim Angeln anzuschließen. Doch als der junge Branham aufbrechen wollte, rief ihn sein Vater und sagte, er müsse Wasser für seine Schwarzbrennerei schleppen. Dies war natürlich eine Enttäuschung für ihn, da er als Junge gern jagte und angelte. Ihm war jedoch klar, da sein Vater ihm aufgetragen hatte Wasser zu holen, musste er tun, wie ihm befohlen war.
Beim Wasserschleppen hielt er auf halbem Wege zwischen Haus und Scheune unter einer alten Pappel, um sich auszuruhen. Plötzlich hörte er das Geräusch eines Windes, der in den Blättern rauschte. Er blickte sich um und vergewisserte sich, dass es ein ruhiger, sonniger, warmer Tag war. Indem er noch konzentrierter horchte, bemerkte er eine bestimmte Stelle in etwa der Größe eines Fasses, wo der Wind durch die Bäume zu wehen schien. Und genau in diesem Moment kam eine Stimme aus den Bäumen und sprach: „Trinke oder rauche niemals und beflecke deinen Leib in keiner Weise, denn ich habe ein Werk für dich zu tun, wenn du älter wirst.“
Dies ängstigte ihn und er rannte zum Haus. Weinend fiel er in die Arme seiner Mutter, die dachte, er sei von einer Schlange gebissen worden. Er sagte ihr, dass er einfach nur Angst hätte und berichtete ihr weder davon, wie der Wind durch die Blätter geblasen hatte, noch von der Stimme. Seine Mutter steckte ihn ins Bett und dachte, er leide an einem Nervenschock. Nach Möglichkeit mied er es dem Baum nahe zu kommen und wählte lieber einen Umweg über die andere Seite des Gartens.
Zwei Wochen später, als er am Ufer des Ohios spielte, sah er eine Vision. Er bemerkte etwas, das offenbar eine Brücke war, heraufkommend von der Flussseite von Kentucky herüber in Richtung Indiana. Während die Brücke sich immer weiter in Richtung Indiana ausspannte, sah er sechzehn Männer von der Brücke ins Wasser fallen. Er ging nach Hause und erzählte seiner Mutter davon, aber sie sagte, er habe geschlafen und hätte einen Traum gehabt. Der junge William Branham wusste jedoch genau, dass er weder geschlafen noch geträumt hatte. Dennoch verstand er nicht, was er gesehen hatte.
Zweiundzwanzig Jahre später wurde die Municipal Bridge an genau dieser Stelle zwischen Louisville (Kentucky) und Jeffersonville (Indiana) gebaut. Beim Bau der Brücke verloren sechzehn Männer ihr Leben. Gott sprach zu dem jungen Mann und legte ihm das Fundament, um Glauben an die Dinge haben zu können, die Er ihm in zukünftigen Jahren zeigen würde.
Er war sich der Tatsache bewusst, dass da jemand in seiner Nähe war, der scheinbar immer mit ihm reden wollte. Doch er, von seiner Mutter vor Spiritismus und dämonischen Mächten gewarnt, hatte Angst und versuchte es stets zu ignorieren.
Sein Vater fügte ihrer Armut noch mehr Elend und Traurigkeit hinzu, indem er ein Trinker wurde. William erinnert sich, wie er ein ganzes Jahr zur Schule ging, ohne ein Hemd zu besitzen, welches er hätte tragen können. Er entsinnt sich, wie er in der Schule saß und die anderen Kinder betrachtete, die Kleidung hatten, und begann zu begreifen, dass der Alkohol seiner Familie die lebensnotwendigen Güter geraubt hatte.
Er las über Abraham Lincoln, der als junger Mann in New Orleans von Bord gegangen war und mit angesehen hatte, wie die Weißen einen großen Farbigen versteigerten und ihn damit von seiner Familie trennten. Seine Frau und sein Kind standen dort und weinten, als der Mann verkauft wurde als handele es sich bei ihm um ein Pferd. Lincoln erkannte, dass dies verkehrt war und schwor sich, dass er eines Tages etwas dagegen unternehmen würde, und sollte es ihn das Leben kosten.
In gleicher Weise saß der junge William Branham dort in der Schule und dachte an die Armut, die ihre Familie aufgrund des Alkohols durchmachte. Er sagte, dies sei verkehrt, und dass er eines Tages etwas dagegen unternehmen werde, und sollte es ihn das Leben kosten. Diesen Eid hat er nicht vergessen, denn bis auf diesen Tag tut er alles, was er kann, um Menschen über die zerstörerischen Auswirkungen von Alkohol und Tabak aufzuklären und wird dies auch weiterhin tun.
William Branham berichtet von der Begebenheit als seine Lehrerin, Frau Temple, ihn fragte, warum er seinen Mantel in der Schule nicht auszog. Er konnte ihr nicht sagen, dass er kein Hemd besaß, also erwiderte er ihr, ihm sei kalt. Sie sagte: „Na, dann geh bitte und setz dich ans Feuer.“ Natürlich musste er tun, wie ihm geheißen, und so ging er hinüber und saß am Ofen. Dort war ihm heißer denn je, doch obgleich ihm der Schweiß den Rücken herunterlief, konnte er seinen Mantel trotzdem nicht ablegen. Sie verstand das nicht und fragte, ob ihm immer noch nicht warm sei, worauf er erwiderte: „Nein, Frau Temple.“ Schließlich folgerte sie, dass er eine Grippe bekam, und schickte ihn nach Hause.
Obwohl es ihm nichts ausmachte, von der Schule nach Hause zu gehen, konnte er seine Tränen nicht zurückhalten. Um die Tatsache zu verbergen, dass er kein Hemd anhatte wie die anderen Kinder, hatte er seine Lehrerin belogen, indem er ihr erzählt hatte, ihm sei kalt. Schließlich bekam er doch noch ein Hemd. Eines, das aus einem alten Kleid gemacht wurde, das eine seiner Kusinen bei ihm zu Hause vergessen hatte. Er trennte den Rock ab, aber es sah trotzdem nicht nach einem Hemd aus. Die anderen Kinder lachten ihn aus, sagten er habe ein Mädchenkleid an. Wieder log er und sagte: „Nein, habe ich nicht. Das ist mein Indianeranzug.“ Aber sie glaubten ihm nicht und er lief weinend nach Hause.
Lloyd, einer seiner Klassenkameraden, verkaufte die Pfadfinder Zeitschrift. Durch den Verkauf dieser Zeitschrift trat er den sogenannten „Einzelspähern“ bei und erwarb eine Uniform der Organisation. Das war während des Ersten Weltkriegs und Uniformen waren sehr beliebt. Natürlich bewunderte der junge William Branham diesen Pfadfinderanzug, da er immer schon wie ein Soldat hatte sein wollen. Freilich hatte er kein Hemd, geschweige denn einen Pfadfinderanzug. Also fragte er seinen Freund: „Lloyd, wenn du den abgetragen hast, wirst du ihn mir dann geben?“ Der sagte: „Klar, ich gebe ihn dir, Bill.“
Er wartete und wartete, doch obgleich der Junge den Anzug stets anhatte, schien dieser sich nie abzunutzen. Endlich bemerkte er, dass Lloyd den Anzug nicht mehr trug, und so bat er ihn darum. Mittlerweile hatte sein Freund vergessen, dass er versprochen hatte, ihm den Anzug zu geben, und seine Mutter hatte ihn für Flicken auseinander geschnitten. Das Einzige, was er vom Pfadfinderanzug übrig fand, war eine Gamasche, und so bat ihn der junge Branham darum.
Er nahm sie nach Hause und zog sie an. Es machte ihn stolz, weil dies das einzige Stück Kleidung in seinem Besitz war, welches eine Ähnlichkeit mit der eines Soldaten hatte. Er dachte bei sich, dass er jetzt gewiss ein echter Soldat sei, weil er eine Gamasche anhatte. Er wollte sie in der Schule tragen, wusste aber nicht, wie er das anstellen sollte, ohne dass die Kinder ihn wieder auslachten. Also beschloss er, die Geschichte zu erfinden, er habe sich das Bein verletzt und die Gamasche diene ihm als Verband. Als er jedoch zur Schule kam, wollten ihm die Kinder nicht glauben. Wieder machten sie sich über ihn lustig, wieder ging er weinend nach Hause.
Samstag war der wichtigste Tag im Haushalt der Branhams. Es war der Tag, an dem sie Kootsie, den alten Maulesel, vor den Holzwagen spannten, und Herr und Frau Branham und all die kleinen Branhams auf den Wagen stiegen und zur Stadt abfuhren. Dort würden sie ihren Wochenvorrat an Lebensmitteln besorgen und der Mann vom Lebensmittelgeschäft gab ihnen stets einen Tüte Pfefferminzbonbons für die fünf Kinder.
Sein Vater musste immer sehr darauf achten, die Bonbons absolut gleichmäßig aufzuteilen, um Schwierigkeiten zu vermeiden, denn zehn hungrige Augen beobachteten ihn überaus aufmerksam. William Branham, der Älteste der Söhne, machte es sich zur Gewohnheit, nicht all seine Bonbons am Samstag zu essen, sondern einen Teil davon bis zur kommenden Woche aufzuheben, wo er mit einigen der anderen Kinder einen Handel abschließen konnte. Im Austausch für ein paar Mal an seinen Bonbons zu schlecken, konnte er sie dazu bewegen, ihm bei den Hausarbeiten rings um ihr Heim zu helfen.
William Branhams Vater war ein Schwarzhändler und brannte auf der Farm illegal Whiskey. An einem Sonntagmorgen, im Alter von zehn Jahren, war William Branham mit seinem Vater und einem Nachbarn unten am Ohio. Als sie dort am Ufer entlang schlenderten, nahm sein Vater eine Flasche aus seiner Gesäßtasche, tat einen Schluck und reichte sie seinem Nachbarn. Der Nachbar nahm einen Schluck und reichte sie dem jungen William Branham, der sagte: „Nein, danke, ich trinke nicht.“ Der Nachbar antwortete überrascht: „Ein Branham und Ire, und du trinkst nicht?“ „Nein!“, beharrte er immer noch. Sein Vater nahm das Wort und sagte: „Ich habe vier Jungs und einen Weichling.“ Mit Weichling war William gemeint, der gerade das Trinken abgelehnt hatte.
Sein zartes Gemüt war zutiefst verletzt, denn er war gewissenhaft und wollte tun, was recht war. Hier hatte ihn sein eigener Vater einen Weichling genannt, als er es abgelehnt hatte, sich beim Trinken zu beteiligen, was ein solcher Quell des Kummers und der Armut in ihrem eigenen Zuhause gewesen ist. Dies war mehr, als der junge Branham ertragen konnte, und er sagte: „Reicht mir die Flasche und ich zeige euch, dass ich ein Branham bin, und dass ich trinken kann.“
Er nahm die Flasche und begann sie an seinen Mund zu führen. Während er das tat, kam wiederum das bekannte Geräusch des Windes. Er wurde an die Zeit erinnert, als der Engel das erste Mal zu ihm gesprochen und ihm gesagt hatte, niemals zu rauchen, zu trinken oder seinen Leib in irgendeiner Weise zu beflecken, weil er ein Werk tun müsse, wenn er älter sei. Er hatte daran nicht gedacht, und als er das hörte, bekam er es mit der Angst zu tun, ließ die Flasche fallen und fing an zu weinen. Sein Vater sagte: „Siehst du, ich hab dir ja gesagt, dass er ein Weichling ist.“
Er mag ein Weichling in den Augen der Welt gewesen sein, doch Gott sprach zu dem Jungen. Gott behütete ihn für etwas Großes in der Zukunft, etwas, durch das er nicht nur seinen Nachbarn eine Hilfe sein würde und den Menschen, die ihn kannten, sondern eine Hilfe und ein Segen für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Dieser Vorfall ist die zutiefst entmutigende und bitterste Erfahrung seiner jungen Jahre.
Da er das Gefühl hatte, nicht verstanden zu werden, und an einem Minderwertigkeitskomplex litt, hatte er nicht viele Freunde. Er hatte Mädchen gegenüber Hemmungen und mochte sie nicht; Jungen schienen ihn nicht zu verstehen. Anstatt Umgang mit Menschen zu pflegen, nahm er lieber sein Gewehr und seinen Hund, und ging hinaus zum Jagen. So hatten beispielsweise die jungen Leute aus der Nachbarschaft verabredet, ihm eine Überraschungsfeier zu seinem Geburtstag zu machen, doch er erfuhr es. Am frühen Abend, noch ehe jemand kam, nahm er seinen Hund und ging hinaus, um Waschbären zu jagen, und kehrte erst gegen zehn Uhr heim. Er dachte, die Feier wäre um diese Zeit vorbei, und alle wieder zu Hause. Stattdessen stellte er fest, dass noch alle da waren und Spiele spielten und sich augenscheinlich gut vergnügten. Als er durchs Fenster schaute und sie sah, beschloss er, nicht hineinzugehen. Er würde sich nicht daheim fühlen, es würde ihm keinen Spaß machen, mit diesen Leuten zusammen zu sein. Also beschloss er, zur Scheune zu gehen und dort zu schlafen.
Im Alter von vierzehn Jahren hatte er einen Jagdunfall, und verbrachte danach sieben Monate im Krankenhaus. In dieser Zeit kam die Stimme oftmals zu ihm zurück, doch er hatte Angst vor ihr, weil seine Mutter ihn vor Spiritismus und bösen Geistern gewarnt hatte. Weil er vor dieser Stimme Angst hatte, weigerte er sich immer zuzuhören und weigerte sich, zu antworten. Aber Gott verhandelte mit ihm während jener Monate im Krankenhaus, obwohl er es während der gesamten Zeit ablehnte und sich weigerte, auf Gott zu hören.
Die anderen jungen Männer verkehrten mit Mädchen und genossen das offenbar, doch William Branham schien sich irgendwie mit keiner von ihnen anfreunden zu können. Schließlich, als er ungefähr achtzehn war, überredete man ihn, mit einem der Mädchen eine Verabredung zu haben. Als sie draußen auf einer Spazierfahrt waren, hielten sie an einem kleinen Schnellrestaurant in den Außenbezirken der Stadt. Er ging hinein, um Coca-Cola und Sandwichs zu holen.
Als er heraus kam, sah er dieses Mädchen rauchen. Dieses Mädchen, von dem er gedacht hatte, sie wäre solch ein nettes Ding, eine wo er geneigt sei, sich ihrer Gesellschaft zu erfreuen. Für ihn war das schockierend. Er konnte sich nicht vorstellen, dass eine Frau etwas Schlimmeres tat, als eine Zigarette zu qualmen. Und als er dann ins Auto stieg, sagte sie: „Möchtest du einmal ziehen, Billy?“ Er sagte: „Nein, danke, ich rauche nicht.“ Darauf erwiderte sie: „Du rauchst nicht? Du hast uns erzählt, du trinkst nicht, du tanzt nicht, und jetzt sagst du, du rauchst nicht. Was machst du denn gerne?“ „Naja“, sagte er, „ich jage gern, ich angele gern, ich bin einfach gerne draußen in den Wäldern.“ Das Mädchen lachte und verspottete ihn. Bald stimmten auch die anderen Jungen mit den Mädchen ein, seine Vorlieben herabzusetzen. Und wieder wurde ihm die Tatsache bewusst, dass er nicht wie andere Leute war. Schließlich sagte das Mädchen: „Ich hab keine Lust, mit einem Weichling auszugehen.“ Das war mehr als er ertragen konnte, denn dies war genau das, was ihn sein Vater an dem Tage unten am Fluss genannt hatte, als er es abgelehnt hatte, einen Schluck Alkohol aus der Schwarzbrennerei zu trinken. Also sagte er zu den Jugendlichen: „Niemand wird mich einen Weichling nennen. Gib mir die Zigarette! Ich werde sie rauchen.“
Er nahm die Zigarette und wollte sie gerade zum Mund führen, als er jenes bekannte Geräusch hörte, als bliese ein Wind durchs Laub. Und wiederum kam die Stimme zu ihm und sprach: „Trinke oder rauche niemals und beflecke deinen Leib in keiner Weise, denn ich habe ein Werk für dich zu tun, wenn du älter wirst.“ Da erschrak er und konnte die Zigarette einfach nicht in den Mund stecken. Da er wusste, dass ihn alle auslachen würden, wenn er nicht rauchte, brach er zusammen und weinte. Er stieg aus dem Auto und fing an, die Straße entlang nach Hause zu laufen. Sie fuhren ihm nach, richteten die Scheinwerfer auf ihn und lachten und machten sich über ihn lustig. Als sie ihm weiter folgten, verließ er die Straße und begann quer über das Feld nach Hause zu laufen. Er lief so weit und so lange er dazu in der Lage war.
Schlussendlich erschöpft, war er gezwungen, sich hinzusetzen. Hier heulte er sich das Herz aus dem Leibe und wünschte, sterben zu können, weil er nicht wie andere Leute war. Die Leute verstanden ihn nicht, und er vermochte es nicht, sich ihrer Gesellschaft zu erfreuen. Als er dort weinend auf einem Stein saß, fühlte er jemandes Gegenwart in der Nähe. Zuerst war er zu ängstlich, um sich umzudrehen und nachzusehen. Als er es dann schließlich tat, konnte er niemanden sehen, obgleich er sich sicher war, dass da jemand, etwa 15 Meter vom Felsblock entfernt, in einer Gruppe von Gebüschen stand. Zum damaligen Zeitpunkt verstand er nicht, was das war. Und so wünschte er sich nicht nur sterben zu können, sondern war zudem noch verängstigt. Wieder machte er sich auf, quer übers Feld, weinend lief er so schnell wie er konnte.
Als junger Mann träumte er stets davon, in den Westen zu gehen. Er war immer gerne auf dem Land, und dort war es, draußen in den Feldern, in der Natur, wo er seine angenehmsten Stunden verbrachte. Und so entschloss er sich mit neunzehn Jahren hinaus in den Westen zu gehen, wo es ihm möglicherweise gelingen würde, auf einer Ranch Arbeit zu finden. An einem Septembermorgen sagte er seiner Mutter, dass er einen Zeltausflug nach Tunnel Mill mache, einem Ort etwa 25 Kilometer außerhalb von Jeffersonville, wohin er schon oft gegangen war. Er sagte ihr das, weil er wusste, wenn er ihr mitteilen würde, dass er in den Westen ginge, sie ihn eindringlich bitten und überreden würde, nicht zu gehen.
Er schrieb ihr erst, als er in Arizona war und eine Arbeitsstelle in der Nähe von Phoenix hatte. In Wirklichkeit erkannte er, dass er von Gott weglief, wollte das aber nicht zugeben. Er genoss das Leben auf der Ranch, doch wie schon bei anderen Vergnügungen, nutzte sich für ihn der Reiz des Neuen bald ab, und er wünschte sich, wieder zu Hause zu sein.
Er war noch nicht lange im Westen, als er einen Brief von seiner Mutter erhielt, in dem sie ihm mitteilte, dass sein Bruder Edward sehr krank war. Er nahm das nicht besonders ernst, da es bis zu dieser Zeit keine Todesfälle in der Familie Branham gegeben hatte, und er meinte, Edward würde bald wieder gesund werden. Als er jedoch ein paar Tage später aus der Stadt zur Ranch zurückkehrte, übergab man ihm eine Notiz auf der stand: „Bill, komm raus zur Nordweide. Es ist sehr wichtig.“ Er ging sogleich auf die Weide und die erste Person, die er traf, war ein alter Ranger, den sie Pop nannten. Mit traurigem Gesichtsausdruck eröffnete Pop William Branham, dass er traurige Neuigkeiten für ihn habe. In dem Moment kam der Vorarbeiter und teilte ihm mit, sie hätten gerade die Nachricht erhalten, dass sein Bruder Edward gestorben sei. Diese Nachricht war ein furchtbarer Schock für ihn, als er zu begreifen begann, dass er seinen Bruder niemals wieder lebendig sehen würde.
Während er dort stand, liefen Ereignisse vor seinem geistigen Auge ab. Er hatte Gott widerstanden, das wusste er. Dennoch sprach Gott zu ihm, selbst durch den Tod seines Bruders. Der erste Gedanke, der William Branham in den Sinn kam, war, ob sein Bruder wohl bereit gewesen war zu sterben. Während er sich abwandte und über die Prärie sah, strömten ihm Tränen aus den Augen. Er entsann sich, wie sie als kleine Burschen zusammen gearbeitet hatten, und wie das Leben für sie hart und unbarmherzig gewesen war. Er erinnerte sich, wie sie mit nur wenig Essen in ihren Butterbrotdosen, ohne ausreichende Kleidung auf dem Leibe und mit Schuhen, aus denen die Zehen herausschauten, zur Schule gegangen waren. Sie hatten alte, bis zum Nacken hochgeschlossene Mäntel tragen müssen, weil sie keine Hemden besaßen. Er dachte daran, dass seine Mutter ihnen an einem Tag Popcorn in ihre Essensbehälter getan hatte, und wie er, um ja sicherzustellen, dass er seinen Anteil erhielt, hinausgegangen war und vor der Mittagspause eine Handvoll Popcorn genommen hatte.
Während er dort stand, mit Blick in Richtung Osten über die Prärie, fragte er sich wiederum: War sein Bruder bereit zu sterben? Was, wenn er es gewesen wäre, der gestorben war. Wäre er bereit gewesen? Und wieder musste er sich eingestehen, dass er weder bereit war, noch den Wunsch hatte, seinem Gott zu begegnen.
William Branham erinnert sich, dass er zum ersten Mal bei der Beerdigung seines Bruders Gebet hörte. Reverend McKinney von der Port Fulton Gemeinde hielt den Beerdigungsgottesdienst. Während der Predigt sagte er: „Vielleicht sind welche hier, die Gott nicht kennen. Wenn das der Fall ist, warum nehmen Sie Ihn nicht jetzt an?“ Das traf William Branham im Innersten des Herzens. Er war für die Beerdigung heimgekehrt und Ihm wurde bewusst, dass er Gott nicht kannte.
Nach der Beerdigung ging er nicht in den Westen zurück, sondern bekam eine Arbeit bei den öffentlichen Versorgungsbetrieben von Indiana. Nach zwei Jahren erlitt er bei der Arbeit beim Prüfen von Gasuhren in der Zählerstelle der Gasbetriebe in New Albany eine Gasvergiftung. Damit begann die Krankheit, welche ihn zwang Gott anzunehmen und auf Ihn zu hören. Er ging zu so vielen Ärzten, wie er nur konnte, doch er fand keine Hilfe. Schließlich wurde er zu einem Spezialisten in Louisville (Kentucky) gebracht, wo ihm gesagt wurde, sein Blinddarm müsse entfernt werden. Da er keinerlei Symptome einer Blinddarmentzündung hatte, konnte er das nicht nachvollziehen, dennoch meinten sie, die Operation sei für die Genesung notwendig.
Er folgerte, wenn eine Operation notwendig sei, war er möglicherweise ernsthafter krank, als ihm bewusst war. In dem Fall wollte er jemanden bei sich haben, der Gott kannte. Deshalb rief er den Pastor der First Baptist Gemeinde, der bei ihm blieb, als er in den Operationssaal kam. Kurz bevor sie mit der Operation begannen, fühlte er, dass er rapide schwächer wurde. Furcht bemächtigte sich seiner, dass er aus dieser Operation niemals erwachen würde, sondern abgerufen werde, seinem Gott zu begegnen, und er erkannte, dass er nicht bereit war. Zum ersten Mal in seinem Leben rief er Gott um Hilfe an.
Direkt im Anschluss an die Operation erlebte er eine weitere Vision, die der Wendepunkt in seinem Leben war. Er sah sich tief inmitten eines großen Waldes. Das Geräusch von Wind und raschelndem Laub kam näher und näher. Er dachte bei sich, dass es der Tod sei, der nahte, um ihn zu holen. Ach, wie er da zu Gott schrie, weil er nicht bereit war seinem Schöpfer zu begegnen! Der Wind kam näher und wurde lauter. Dann schien es, als sei er wieder zurück in seinen Kindheitstagen und stand dort auf dem Feldweg unterhalb der Pappel, wo er die Stimme zum ersten Mal zu sich hatte reden hören als er sieben Jahre alt gewesen war. Wieder sprach die Stimme: „Trinke und rauche niemals und beflecke deinen Leib in keiner Weise … ich rief dich, und du wolltest nicht gehen.“ Die Worte wiederholten sich dreimal. Dann schrie Herr Branham: „Herr, wenn Du das bist, so lass mich wieder zur Erde zurückkehren, und ich werde Dein Evangelium von den Hausdächern und an den Straßenecken predigen. Ich werde jedem davon erzählen.“
Die Vision war vorüber. Er fühlte sich stärker und erkannte, dass er nicht dem Tode nahe war, sondern vielmehr gesund werden würde. Der Arzt hatte das Krankenhaus nicht verlassen, weil er den Zustand seines Patienten noch überwachen wollte. Als er nach William Branham sah, sagte er: „Ich bin kein Kirchgänger, meine Praxis ist so groß, dass ich keine Zeit habe. Aber ich weiß, dass Gott diesem Jungen begegnet ist.“ Offensichtlich hatte der Arzt das Gefühl gehabt, William Branham werde die Operation nicht überstehen. Doch er hatte sie nicht nur überlebt, sondern schien mehr bei Kräften zu sein und auf gutem Weg der Besserung. Weder der Arzt noch William Branham verstanden das. Ich bin jedoch überzeugt, dass wenn er gewusst hätte, was er jetzt weiß, wäre er nicht verwirrt gewesen, sondern hätte es dem Arzt und den anderen Beteiligten sehr leicht erklären können.
Nach ein paar Tagen wurde er aus dem Krankenhaus entlassen und kehrte nach Hause zurück. Er fing dann an Gott zu suchen. Bis zu dieser Zeit hatte er keine religiöse Unterweisung gehabt. Er wusste nicht, wie man Gott findet und hatte das Wort nicht für wichtig erachtet. Er ging von Gemeinde zu Gemeinde und versuchte, einen Ort zu finden, wo Christen ihm helfen und ihn anleiten würden, wie man mit Gott in Verbindung trat.
Eines Abends bekam er zu Hause einen solchen Hunger nach Gott, dass er befürchtete, nicht weiterleben zu können, wenn er Ihn nicht fände. Da er niemanden im Hause stören wollte, ging er hinaus zu einem alten Holzverschlag hinten am Haus und versuchte dort zu beten. Er wusste nicht, wie man betet, aber er erhob sein Herz zu Gott und rief Ihn an, so gut er es konnte. Plötzlich erschien ein Licht in der Form eines Kreuzes und eine Stimme sprach zu ihm in einer Sprache, die er nicht verstand. Dann verschwand es. Er bekam Angst und war verwundert während er sagte: „Herr, wenn Du das bist, so komme bitte zurück und sprich noch einmal zu mir.“ Das Licht kehrte in den Schuppen zurück. Während er betete, erschien es zum dritten Mal. Jetzt erkannte er, dass er Gott begegnet war. Er war glücklich; er war dankbar.
Er erhob sein Herz zu Gott in Danksagung als er aufsprang und ins Haus lief, als wandele er auf Wolken. Seine Mutter sagte: „Bill, was ist mit dir passiert?“ Er antwortete: „Ich weiß es nicht, aber ich fühle mich richtig gut.“ Anstatt im Haus zu bleiben, wo Menschen waren, ging er nach draußen, wo er mit seinem neu gefundenen Freund allein sein konnte.
Er wurde mit Reverend Ray Davis bekannt, dem Pastor der Missionsgemeinde der Baptisten, der für Bruder Branham in den frühen Jahren seines Christenlebens ein großer Segen war. Eines der ersten Dinge, die er erkannte, war, dass Gott ihn im Predigtdienst wollte, und ihn deshalb heilen musste. Er ging in eine Gemeinde, die an das Salben mit Öl glaubte, und nach dem Gebet wurde er augenblicklich geheilt. Erkennend, dass die Jünger etwas hatten, das moderne Prediger nicht besaßen, bat er Gott, ihm das zu geben, was die ersten Jünger hatten. Die Jünger waren mit dem Heiligen Geist getauft, heilten die Kranken und taten mächtige Wunder im Namen Jesu. Er begann für die Taufe mit dem Heiligen Geist zu beten. Etwa sechs Monate später, als er sie empfing, sprach Gott zu ihm und trug ihm auf, das Wort zu predigen und für die Kranken zu beten.
Nachdem William Branham sich Gott zugewandt und Gottes Ruf erwidert hatte, schien alles für ihn gut zu laufen. Er war glücklich, er fühlte sich wohl in der Gesellschaft mit Menschen. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlte er, dass er kein schwarzes Schaf war, kein Ausgestoßener, und dass Gott sehr wohl in der Lage war, diesen hoffnungslosen Fall eines Menschen zu nehmen und etwas daraus zu machen.
Binnen sechs Monaten nach seiner Bekehrung wurden Pläne für seinen ersten Gottesdienst gemacht. Er begann Zeltversammlungen in seiner Heimatstadt Jeffersonville. Man schätzte, dass bis an die 3.000 Menschen an einem einzigen Gottesdienst teilnahmen und eine große Anzahl bekehrte sich. Dies war selbst für einen herausragenden Prediger ungewöhnlich, und das war gerade mal sein erster Feldzug.
Bei dem Taufgottesdienst, der auf diesen Feldzug folgte, wurden über einhundertdreißig Menschen im Wasser getauft. Es war die Zeit, dass das himmlische Licht über ihm erschien, während er die siebzehnte Person taufte. Dieses Licht wurde von der großen versammelten Menge bezeugt, die am Ufer des Ohio stand, und die Zeitung brachte einen Artikel darüber.
Die Menschen, die in der Zeltversammlung in Jeffersonville gerettet wurden, entschlossen sich, eine Versammlungsstätte zu bauen, die heute als das Branham Tabernakel bekannt ist.
Die folgenden paar Jahre waren fruchtbar, während welcher Zeit Gottes Segen auf ihm ruhte. Er empfing Visionen über Dinge, die dann geschahen. Er konnte sie zu jener Zeit noch nicht verstehen, doch als sie sich erfüllten, erkannte er, dass Gott ihm ein genaues Bild gegeben hatte.
Während der frühen Jahre seines Dienstes traf er Hope Brumbach, das Mädchen, das er später heiratete. Nachdem er etwa fünf Monate mit ihr gegangen war, entschied William Branham, dass er sie fragen musste, ob sie ihn heiraten wollte. Schließlich war sie ein nettes Mädchen, und wenn er sie nicht heiraten wollte, sollte er ihre Zeit nicht verschwenden. Ich werde Ihnen die Geschichte seiner Schüchternheit, seines Heiratsantrags mittels eines Briefes, seiner Hochzeit und andere Begebenheiten, die ihrer glücklichen Heirat folgten, so erzählen, wie sie durch Bruder Branham in seinem einfachen, doch packenden Stil berichtet wurde:
„Ein Prophet besucht Südafrika“ von Julius Stadsklev · aus dem Amerikanischen von Christian Skau · englisches Original: „A Prophet Visits South Africa“ · mit Erlaubnis