Ein Prophet besucht Südafrika

Anhang

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit sind in der deutschen Ausgabe Originaldokumente (wie z.B. Zeitungsartikel) durch entsprechende Übersetzungen ersetzt worden. Die Originale sind aus Gründen der Authentizität hier aufgeführt.

Bericht von der Heilung von Ernest Blom (Seite 107)

Der Bericht von George Lacy

Zeitungsbericht über die Gottesdienste in East London (Seite (154)

Der Zeitungsausschnitt von Frau Naudes Heilung

Zeitungsbericht über die Versammlungen in Durban (Seite 166)

Zeitungsbericht über die Versammlungen in Durban (Seite 167)

Das Zeitungsinserat von Seite 184

Bettlägerige Frau geht auf Geheiß eines Evangelisten

Eine Frau aus Durban, die in den letzten zehn Monaten bettlägerig gewesen war, stand gestern Abend von einem Feldbett in der Stadthalle von Durban auf, wohin man sie gebracht hatte, um den amerikanischen Evangelisten, Reverend William Branham zu hören und erklärte: „Ich fühle mich, als wäre ich zwei Jahre alt.“

Reverend William Branham wandte sich plötzlich, nachdem eine Reihe von Leuten auf die Bühne gekommen war um Gottes Segen zu empfangen, an Frau J.A. Naude von der Blythswood Straße und sagte: „Frau, sie litten an innerlichen Beschwerden, aber jetzt sind Sie geheilt. Stehen Sie von dem Bett auf!“

Frau Naude erhob sich augenblicklich, schwankte ein wenig und ging dann zum Ende des Bettes, wo ihr Mann und ihre Tochter mit Verwunderung zusahen.

Herr Naude teilte einem Mercury Reporter mit, dass er seine Frau von mehreren Ärzten hatte behandeln lassen, und diese hatten ihm mitgeteilt, dass nichts für sie getan werden könne. Er hatte seine Ersparnisse darauf verwandt, sie gesund zu machen.

Pastor J.F. Wooderson aus Durban sagte, er habe Frau Naude vor etwa einem Monat zu Hause besucht, weil Herr Naudes ihn gebeten hatte zu kommen und für sie zu beten.

(Bild und Bildunterschrift links im Buch neben Zeitungsartikel)

Frau N. A. Naude von der Blythswood Straße (Durban) wurde auf der Trage in die Stadthalle von Durban hineingebracht, die sie hier in den Händen hält. Sie hob sie auf, nachdem der amerikanische Evangelist Reverend William Branham ihr gestern Abend gesagt hatte, dass sie gesund sei, nachdem sie zehn Monate lang bettlägerig gewesen war.

Frau bezeugt Heilung

Eine andere Frau aus Sydenham, die bestätigte, Krebs zu haben und nur noch eine kurze Zeit zu leben, sagte Reverend Branham, dass sie geheilt worden sei.

Zuerst diagnostizierte der Evangelist ihre Beschwerde, nachdem sie bestätigt hatte, dass sie einander völlig fremd waren. Und dann nahm er ihre Hand in seine und zeigte ihr, dass ihre Krankheit auf seiner eigenen Hand sichtbar geworden war, welche angeschwollen war.

Er sagte ihr, dass wenn ihre Krankheit geheilt werden konnte, würde seine Hand normal werden. Es wurde mucksmäuschenstill, als Reverend Branham für einige Minuten inbrünstig betete und die Frau ihre Augen schloss. Als beide auf seine Hand schauten, war sie normal. Die Frau verließ die Bühne, indem sie vor Erleichterung schluchzte.

Einem weiteren jungen Mann wurde gesagt, dass er von Tuberkulose geheilt worden war, und dieser gab zu, sich weitaus besser zu fühlen, nachdem er die Segnung durch den Evangelisten empfangen hatte.

Die Stadthalle war überfüllt, und weitere Tausende standen in strömendem Regen draußen und folgten dem Gottesdienst über Lautsprecher.

Menschen kamen auf Tragen, in Rollstühlen und zu Fuß. Manche waren blind, andere verkrüppelt und manche geistig krank: und sie alle hofften, dass etwas in der Art eines Wunders erlangt werden könnte.

Besorgte Angehörige

Krankenschwestern, Sanitäter und besorgte Angehörige kümmerten sich um die Patienten, während der vierstündige Gottesdienst seinen Verlauf nahm.

Als die Anspannung zunahm, brachen überall in der Halle Frauen und sogar einige Männer zusammen und weinten.

Früh am gestrigen Morgen standen die Menschen draußen vor der Stadthalle an, in der Hoffnung einen Sitzplatz zu erhalten. Am Nachmittag fand ein Gottesdienst statt bei dem Reverend W.J. Baxter der Hauptredner war, wie auch wiederum am Abend.

Erhebt sich aus dem Rückgratgips auf das Wort eines Evangelisten hin

Eine Frau aus Durban, die seit vier Monaten nicht mehr gegangen war, erhob sich gestern Abend aus einem Rückgratgips und ging von Helfern gestützt, zittrig über die Bühne der Stadthalle, nachdem Reverend William Branham, ohne die Stimme zu erheben, die Worte gesagt hatte: „Ich habe für Sie gebetet, gehen Sie, Sie sind geheilt.“ Die Angesprochene, Frau M.M. van Niekerk aus Wentworth, war mehr als vier Monate mit Rückgrattuberkulose im Krankenhaus gewesen.

Die Stadthalle war brechend voll und geschätzte weitere 3.000 Leute drängten sich in den Stadtgärten, um Herrn Branhams Worte über Lautsprecher zu hören.

Ein älterer Herr in der Zuhörermenge, dessen Krankheit Herr Branham als Arthritis diagnostizierte, wurde aufgefordert, sich zu erheben. Das tat er, und der Schmerz, den er einmal gespürt hatte, war weg.

„Die Frau neben Ihnen“, fuhr Herr Branham fort, „ist Ihre Frau. Und Sie, Frau, leiden auch an Arthritis. Stehen Sie auf, Sie sind geheilt.“

Eine weitere Frau, E. Raath aus Fynnland, eilte mit einem acht Jahre alten Mädchen zur Bühne, das ihren Angaben nach schielte. Ihre Augen wurden vollständig normal.

Hunderte von Leuten, so heißt es, die von Ärzten aufgegeben worden waren, kletterten auf die Bühne und erklärten, nicht länger krank zu sein. „Ich habe meine Arbeit verloren, weil ich Tuberkulose hatte“, sagte einer. „Morgen werde ich mir eine neue Arbeit suche.“

Nachdruck aus dem Natal Mercury (Durban)

Krüppel erheben sich aus Rollstühlen und laufen

Szenen von Massenheilungen, von Krüppeln und Bettlägerigen, die aus Rollstühlen und von Betten aufstanden, folgten gestern Abend auf das Gebet eines amerikanischen Evangelisten, Rev. William Branham, auf der Greyville Rennbahn (Durban), vor den Augen von tausenden von Leuten.

Herr Branham, der alle Krüppel, Kranke, Taube und Stumme ermahnte, geheilt zu werden, wurde schluchzend und von zwei Helfern unterstützt, von der Plattform geleitet.

Nachdem er diesen Aufruf gemacht hatte, stellte sich ein kleiner Junge, der in einem Rollstuhl saß, wankend auf die Füße und ging, unterstützt von zwei Helfern, auf die Plattform zu. Einer nach dem anderen folgte, bis eine ungeheuer große Menge vorwärts drängte. Verkrüppelte Frauen und Kinder warfen ihre Krücken und Beinschienen fort, Mütter weinten, als Kinder einige Schritte machten, für manche die ersten in ihrem Leben.

Ein Eingeborener eilte mit seinem Jungen nach vorne, der, so sagte er, einen verdrehten Fuß und Körper gehabt hatte. „Ich weinte“, sagte er dem Natal Mercury, „als ich sah, dass der Fuß meines Jungen gerade war; er war flach. Er ist vollständig gesund.

Ein indischer Junge ging hinauf zur Bühne und gab seine Krücken und Beinschienen ab. Er lief die Stufen hinauf und hinunter. Ein indisches Mädchen mit einem Klumpfuß hob ihren abgelegten Klumpschuh auf.

Ein indisches Mädchen, ein Fall von Tuberkulose und Meningitis, durfte gestern Morgen das Krankenhaus verlassen, um den Gottesdienst zu besuchen. Sie hatte eigentlich zurückkehren sollen, was sie jedoch nicht tat. Stattdessen ging sie geheilt (sagte sie) mit ihren Eltern weg.

Ein Krebsfall, bei dem die Frau seit neun Monaten nicht mehr gegangen war, kam auf einer Trage zum Gottesdienst, erhob sich auf Herrn Branhams Aufforderung hin und nahm die Trage mit. Ein Inder, der seit sechs Monaten ein blockiertes Fußgelenk hatte, berichtete dem Natal Mercury, dass er geheilt sein. Er sei am Nachmittag hereingekommen, sagte er, mit einem steifen und unbeweglichen Fußgelenk. Jetzt konnte er es mit Leichtigkeit bewegen.

Männer beteten über Tragen in Fällen, wo Patienten nicht geheilt worden waren. Sie beteten und forderten die Krüppel eindringlich auf, zu gehen, und die Kranken, geheilt zu sein. Anderseits strömten hunderte von Leuten, meist Nichteuropäer, zur Plattform, um ihre Heilung zu bezeugen.

Im hinteren Bereich standen kleine Eingeborenen Mädchen auf Krücken, Leute mit gekrümmtem Körper; sie lächelten wegen der Genesung anderer, doch weinten sie, weil sie nicht zu den Glücklichen zählten.

Zuvor hatte sich Herr Branham mit einem siebzehn Jahre alten indischen Jungen befasst, der von Geburt an taubstumm gewesen war. Er klatschte in die Hände und der Junge lächelte. Die ersten Worte, die aus seinem Mund kamen, waren „Mama“ und „Papa“.

„Ich bin geheilt“

Herr E.C. Dennis (45) aus der Flower Straße 365a (Clairwood) stand in Greyville auf der Plattform und verstopfte sein linkes Ohr. Er hatte mit seinem rechten Ohr nicht mehr gehört, seit er sieben war.

Ein anderer Evangelist, Reverend F.F. Bosworth, flüsterte in sein rechtes Ohr und Herr Dennis wiederholte Zahlenkombinationen über ein Mikrofon. Die Menge, zumeist Eingeborene und Inder, brach in Jubel aus, als sie ihn sagen hörte: „Ich bin geheilt.“

Nachdruck aus dem The Natal Mercury (Durban) von Freitag, dem 23. November 1951

„Ein Prophet besucht Südafrika“ von Julius Stadsklev · aus dem Amerikanischen von Christian Skau · englisches Original: „A Prophet Visits South Africa“ · mit Erlaubnis

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