Während wir in Südafrika waren, wurden viele Gottesdienste auf Tonband aufgenommen. Diese Tonbänder wurden Sidney Smith aus Durban übergeben, der sie jedem auslieh, der sie für europäische oder nichteuropäische Versammlungen verwenden wollte. An dieser Stelle möchte ich einen Ausschnitt aus einem Brief zitieren, den er mir zusandte:
„Gestern Abend haben wir in der Full Gospel Kirche in Wentworth das erste Mal ein Tonband von einem Branham Gottesdienst gehört, und obgleich es in Strömen regnete, denke ich es war der größte Abend, den die Gemeinde je hatte. Diese Tonbandgottesdienste erinnerten die Leute daran, dass obwohl Bruder Branham in die Staaten zurückgekehrt ist, seine Stimme nicht fort ist. Sie hätten die Möglichkeit herzukommen und die machtvollen Gebete der Fürbitte Bruder Branhams zu hören, für die Kranken körperlicher und seelischer Art.“
Eine Aufnahme eines vollständigen Heilungsgottesdienstes von WILLIAM BRANHAM (Ein Mann von Gott gesandt) wird vorgespielt werden im Heilungs-Gottesdienst in der FULL GOSPEL CHURCH WENTWORTH (7 Brighton Road, Jacobs) HEUTE ABEND (SONNTAG) 19:00 Uhr
Für die, die Rev. Branham nicht gehört haben, ist dies eine Gelegenheit, es nachzuholen. Kommen Sie und hören Sie die mächtigen Gebete, wodurch die Kranken geheilt, die Geplagten gesegnet und alle Arten von Bösem ausgetrieben wurden.
ANMERKUNG: Am Schluss der Aufnahme werden wir einen Heilungsdienst der „Handauflegung“ (Jakobus 15:4) im Namen Jesu für die Kranken haben.
KOMMT MIT GLAUBEN … GEHT MIT HEILUNG FORT
Zeitungsinserat für einen Branham Tonband Gottesdienst
Nach den Versammlungen in Durban flogen William Branham, Ern Baxter und Billy Paul Branham nach Salisbury (Südrhodesien) und hielten dort vom 28. bis 29. November Gotesdienste. Berichte über diese Versammlungen lassen darauf schließen, dass diese zwei Tage sich für Tausende als großer Segen erwiesen. Hunderte von Leuten kamen aus verschiedenen Teilen Süd- und Nordrhodesiens, die nicht zu den Versammlungen in Südafrika hatten kommen können.
Ein sehr kleiner Ausschnitt der Menge beim Gottesdienst am Samstagabend
Währenddessen fuhr ich mit Bruder Bosworth weiter nach Pretoria, wo er den Menschen mit dem Wort diente, indem er täglich drei- oder viermal predigte. Pretoria ist die Verwaltungshauptstadt der Union Südafrikas und hat in der Geschichte des Landes eine wichtige Rolle gespielt. Vor mehr als einem Jahrhundert wurde es von den Buren Trekkers besiedelt, die vom Kap heraufzogen, als sie von neuen Einwanderern aus Europa nordwärts gedrängt wurden. In der Nähe von Pretoria steht ein großes und prachtvolles Denkmal, das als das Voortrekker Monument bekannt ist. Der Fries aus wunderschön gestaltetem Marmor erzählt die Geschichte des Treks aus der Kapkolonie. Wir kamen nicht umhin, vor Ehrfurcht zu verharren und zu staunen, als wir uns des Preises bewusst wurden, den diese Pioniere bezahlt haben, um das Innere Südafrikas der weißen Rasse zu öffnen. Dieses Monument wurde in Anlehnung an die Altäre errichtet, die zu Abrahams Zeiten errichtet wurden. Es wird auch ein Vergleich hergestellt zwischen dem Aufbruch Abrahams aus Ur in Chaldäa und dem der Voortrekker, die Kapstadt verließen und auszogen auf der Suche nach einem neuen Land. Kein Monument könnte einem Volk mehr bedeuten, als das, was dieses Denkmal den Buren aus Südafrika bedeutet.
Bruder Branham, Bruder Baxter und Billy Paul kamen am Samstag rechtzeitig von Salisbury zum Abendgottesdienst nach Pretoria. Das örtliche Komitee hatte ausgezeichnete Vorarbeit geleistet. Die Leute waren gut unterwiesen und mit Glauben und Erwartung hörten sie aufmerksam der Botschaft von Bruder Baxter, und anschließend der von Bruder Branham zu.
Eingeborene Polizeibeamte, die bei den Versammlungen den Eingeborenen in Pretoria die Plätze anwiesen
Sonntag war ein weiterer Tag, an dem viele Menschen Christus als ihren Retter fanden und körperliche Heilung für sich geltend machten, welche ein Teil des Versöhnungswerkes Christi ist. Unsere Versammlungen auf dem Messegelände in Pretoria schlossen am Sonntagabend, dem 2. Dezember, mit einer Besucherzahl von 10.000 Menschen.
Der folgende Bericht bezieht sich auf die Auswirkung, die diese Versammlungen unter den Eingeborenen hatten:
von Bruder Gschwend
„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat. Der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.“ (Psalm 103:2-5)
Mit einem Herzen voller Dankbarkeit bezeugen wir den Segen, den wir durch den Dienst der Branham Gruppe erhalten haben. In der Tat war es Gottes Heimsuchung durch Seine begnadeten Diener. Obwohl ihr Dienst für die eingeborene Bevölkerung, aufgrund der Verpflichtungen den europäischen Volksgruppen gegenüber, begrenzt war, danken wir Gott, dass Seine Kraft nicht begrenzt war! Wir wurden geleitet mit großen Zeltversammlungen am 28. November zu beginnen, die von Anfang an erfreulich gut besucht waren. Jeden Morgen versammelten sich etliche hundert Männer und Frauen um sechs Uhr zum Gebet. Die Nachmittag- und Abendversammlungen wurden von den größten Menschenmengen besucht, die wir in dieser Region je miterlebt haben. Die Menge wuchs auf über 6.000 (obgleich andere die Zahl weitaus größer schätzten). Vier große Zelte waren errichtet worden; eins davon wurde von den Indern und Farbigen aus Pretoria belegt.
Am allerersten Nachmittag, an dem Bruder Bosworth predigte, segnete Gott den Dienst Seines treuen Knechtes in einer höchst beachtenswerten Weise. Die Predigt des Wortes fand wahrhaft Eingang in den Herzen der Zuhörer und schuf Glauben für die Heilung ihres Leibes durch Christus Jesus. Nachdem er mit einer Anzahl von Kranken gebetet hatte, unter welchen einige Taubstumme waren, wurden alle auf der Stelle geheilt, mit Ausnahme eines Einzelnen, jedoch hoffen wir, dass er noch geheilt wird. Natürlich erhöhte dies den Glauben der Zuhörer noch beträchtlich. Dann wandte sich Bruder Bosworth dem Gebet für die Massen zu, indem er sie aufforderte, ihre Hände im Glauben auf den kranken Teil ihres Körpers zu legen. Und während sie sich im Gebet mit ihm vereinten, rührte Gott in Seiner wunderbaren Gnade viele der kranken Leiber an und heilte sie augenblicklich.
Ein Mann, der siebzehn Jahre lang völlig blind gewesen war, und in der Blindenanstalt für Eingeborene lebte, fing plötzlich an, Gott laut zu preisen: „Kea bona, kea bona.“ (Ich kann sehen, ich kann sehen.) Und dank sei Gott, er kann es noch heute. Ein taubstummes Mädchen von etwa zehn Jahren empfing ihr Gehör und ebenso ihre Sprache, da sie aber bisher nie gesprochen hatte, musste sie erst lernen, Worte auszusprechen, machte aber rasche Fortschritte. Eine Frau, die seit vierzig Jahren einseitig gelähmt gewesen war und auf jener Seite nie hatte schlafen können, noch ihre Hände gebrauchen konnte, stellte am nächsten Morgen nach ihrer Heilung fest, dass sie auf der gelähmten Seite geschlafen hatte und auch ihre Hände gebrauchen konnte. Einer unserer Evangelisten kam voller Freude und teilte uns mit, dass er vier Kranke hergebracht hatte, und dass sie alle geheilt seien. Preis sei Gott. Einer war taub, ein anderer hatte seit über zehn Jahren einen geschwollenen Nacken und Hals gehabt, wodurch er viel Schmerzen hatte und nicht sprechen konnte (er war jedoch nicht vollkommen geheilt), und die anderen hatten innere Schwierigkeiten. Eine unserer eigenen eingeborenen Hausangestellten hatte seit vielen Jahren ein Gewächs in ihrem Unterleib und ihre Eltern hatten dem Hexenmeister drei Tiere für die Heilung bezahlt, ohne eine Hilfe zu erhalten. Europäische Ärzte rieten ihr, sich operieren zu lassen, aber sie vertraute Gott. Jetzt begegnete ihr Gott im ersten Heilungsgottesdienst als ihr Gewächs verschwand; dafür wollen wir Gott danken.
Eine ältere, völlig blinde Frau empfing ihr Augenlicht, sodass sie nun, Gott lobpreisend, wieder ihrer Arbeit nachgehen kann. Eine andere Frau hatte erst kürzlich einem der Eingeborenen Ärzte fünfunddreißig Pfund und einen weißen Ochsen bezahlt, fürchtete jedoch, dass diese Behandlung sie eher töten als heilen würde. Als sie von diesen wunderbaren Versammlungen hörte, nahm sie Reißaus, um zu kommen und von dem zu hören, was Gott bewirken konnte. Gott begegnete ihr und heilte sie von allen inneren Leiden, sie ist vollkommen geheilt. Eine Frau, die auf einem Auge blind, und auf ihrem linken Ohr taub gewesen war, trat an mich heran und berichtete mir, wie Gott ihr blindes Auge geheilt hatte, sodass sie klar sehen konnte. Aber sie wollte wissen, warum Gott ihr Ohr nicht geheilt hatte. Als ich sie anschaute, sah ich, dass ein großer Ohrring von ihrem tauben Ohr herabbaumelte, während sie auf ihrem gesunden Ohr keinen Ring trug. Daran erkannte ich, dass sie diesen Ring als Amulett für die Heilung ihres Ohres trug. Ich sagte zu ihr: „Sie haben Gott für Ihr Auge vertraut, und Er hat Ihr Auge geheilt. Aber Sie vertrauen diesem Götzenring in Ihrem Ohr, Ihr Ohr zu heilen und Gott kann natürlich nichts für Sie tun. Reißen Sie diesen Götzen ab und vertrauen Sie Gott für Ihr Ohr, wie Sie für Ihr Auge vertraut haben, und Er wird Sie heilen.“ Nachdem sie von anderen überredet worden war, nahm sie ihren falschen Gott ab, und Gott begegnete ihr in Seiner Gnade und öffnete ihr Ohr. Dies öffnete vielen die Augen, die immer noch heimlich ihren heidnischen Arzneien und Zaubermitteln der Medizinmänner vertrauten.
Wir waren froh zu sehen, wie viele ihre falschen Götter wegwarfen, damit der lebendige Gott ihnen begegnen konnte. Wir danken Gott auch für Sein Wirken an ihren Herzen, sodass sie nicht nur Heilung ihres Leibes suchten, sondern Errettung für ihre Seele. An zwei Abenden kamen viele nach vorne und warfen dabei ihre Zigaretten, Tabakpfeifen, Schnupftabakkästchen, heidnische Arzneien und Zaubermittel fort. Selbst Würfel, mit denen sie einmal Glücksspiel betrieben hatten, wurden zur Plattform gebracht, und wir waren überrascht, einige der Tsotis und Amalites (afrikanische Gangster) zu sehen, wie sie ihre Messer herbrachten, mit denen sie einmal Menschen niedergestochen hatten. Obgleich wir nicht gegen äußeren Schmuck von Frauen gepredigt hatten, freuten wir uns doch zu sehen, wie vielen von ihnen ihre Ohrringe, Armreife und dergleichen ablegten und sie Gott übergaben, während sie ihre Herzen Ihm auslieferten. Während die Heilungsgottesdienste an jedem Nachmittag fortgesetzt wurden, fuhr auch Gott fort zu wirken und heilte viele Leidende durch Seine wunderbare Gnade. Eine verkrüppelte Frau, die aufgrund jahrelangen Leidens vornüber gebeugt war und kaum laufen konnte, wurde von ihrem Gebrechen befreit und kann wieder aufrecht gehen. Andere, die aufgrund von Asthma, Tuberkulose und anderen Krankheiten kaum überleben konnten, wurden geheilt. Immer noch erreichen uns Zeugnisse von Leuten, die keine Gelegenheit hatten, während den Versammlungen Zeugnis abzulegen, die uns jetzt aus verschieden Orten schreiben und berichten, wie Gott ihnen begegnet ist.
Es hat uns sehr leid getan, dass der Dienst unseres teuren Bruder Branhams so begrenzt war, aber dennoch möchten wir Gott für seinen kurzen Dienst am Sonntagnachmittag danken, und dafür, dass Gott es in Seiner Gnade ausglich, indem Er wiederum viele Geplagte durch Seine göttliche Kraft anrührte. Gottes segnende Hand ruhte so sehr auf den Versammlungen, dass Bruder Bosworth seinen einzigen Ruhetag opferte und am Montagabend erneut diente. Es war ein wundervoller Tag, an dem sich Gottes Gegenwart auf wunderbare Weise in den drei Versammlungen kundtat.
Die Nachrichten über das wundervolle Wirken Gottes breiteten sich rasch über das ganze Land aus, sodass selbst nach den offiziellen Versammlungen, als die Zelte bereits abgebaut waren, weiterhin Gruppen von Menschen aus allen Landesteilen eintrafen. Unsere neue Kirche, die erst vor ein paar Monaten in Lady Selborne eröffnet wurde, war deshalb eine ganze Woche lang mit bedürftigen Seelen und Kranken gefüllt, die zum Herrn aufschauten für ihre Heilung. Drei bis vier Versammlungen wurden jeden Tag abgehalten, um ihnen das Brot des Lebens zu brechen. Denn obgleich die mit besonderen Gaben ausgestatteten Knechte Gottes abgereist waren, erkannten wir, dass Gott noch immer bei uns war, und Er Sein Wort gesandt hatte, um sie zu heilen; und Sein Wort bleibt bei uns in Ewigkeit.
Es ist schwierig, solche Versammlungen zu beschreiben. Die inbrünstigen Gebete so vieler Tausender, das fröhliche Singen, die wunderbare Predigt des Wortes Gottes mit Kraft und Demonstration des Heiligen Geistes können nicht beschrieben ─ sie können nur miterlebt werden. Wir können Gott nicht genug danken für die Weise, in der Er den bedürftigen Seelen und kranken Leibern begegnet ist, und für die Vielen, die in der Zuhörerschaft geheilt worden sind, sogar mehr, als jene, für die persönlich gebetet worden war. Dies war für unsere eingeborene Bevölkerung ein Augenöffner. Es war gut, dass unsere Eingeborenen sahen, dass Gott die Menschen heilen konnte, ohne dass sie ihr heiliges Wasser oder Asche benutzten, besondere Kleidung oder Gürtel trugen oder irgendeines der anderen Dinge praktizierten, die uns so sehr an die Praktiken der Medizinmänner erinnern.
Wir danken Gott erneut für diese wunderbare Heimsuchung und die Ermutigung, die sie all unseren eingeborenen Gläubigen und Mitarbeitern gegeben hat, abgesehen davon, dass es ein wunderbarer Anschauungsunterricht für jene war, die im Dienst für die Kranken stehen. Es hat uns auch sehr ermutigt, unablässig dafür zu beten, dass sich Gottes mächtige, rettende, heilende und heiligende Kraft kundtun möge wie niemals zuvor, in der Zubereitung auf Sein baldiges Kommen.
Bruder Bosworth erhielt einen Brief von einem Missionar und seiner Frau, der von einigen Heilungen berichtet, die sie in den Versammlungen in Kapstadt miterlebt haben. Ihr Brief ist hier auszugsweise zitiert:
von G. Stewart
Mein Mann und ich waren Missionare der Assemblies of God von Großbritannien in Indien, und während unserer letzten Dienstzeit nach einem Krieg im Hyderabad Staat haben wir eine Einladung der Full Gospel Kirchen in Südafrika angenommen, um dort einen Dienst aufzunehmen. Wir waren für eine ihrer Gemeinden in Kapstadt verantwortlich, als der Branham Feldzug stattfand. Doch Gott hatte schon länger zu uns gesprochen, zu unserem Werk in Indien zurückzugehen, und Er öffnete den Weg für unsere Rückkehr nach England, wo wir am 11. Januar eintrafen. Wir reisen momentan, mit repräsentativen Aufgaben betraut, unter den Assemblies und haben bereits gebucht, um am 16. September mit dem Schiff nach Indien zurückzukehren, so Gott will.
Wir beide möchten Ihnen sagen, welch ein großer geistlicher Segen und welche Inspiration es für uns war, in diesen Versammlungen zu sein. Ich selbst habe eine Berührung an meinem Leib empfangen (Nervenschmerzen im Nacken), entweder am letzten Sonntagabend oder dem folgenden Vormittag, als wir mit Ihnen und Bruder Branham am Pentecostal Park sprachen.
Ich weiß nicht, ob Ihnen bekannt ist, dass bei Bruder Branhams Massengebet für alle verbliebenen Kranken, direkt bevor er von der Plattform ging, ein kleiner, blind geborener Junge von etwa drei Jahren sein Augenlicht empfing.
Ich saß direkt dahinter und während des Gebetes fing er an zu weinen und rieb sich die Augen. Als ich aufblickte, sah ich, wie seine Mutter weinte, und sie berichtete mir, dass ihr Kind, das blind geboren war, gerade sein Augenlicht empfangen habe. Auch die Augen seines Bruders, der etwa acht Jahre alt war und furchtbar geschielt hatte, wurden im selben Augenblick vollkommen gerade. Ich habe diese Kinder selbst gesehen, und der kleine Kerl weinte, weil das helle elektrische Licht seinen hübschen, neuen Augen wehtat. Ich fragte die Mutter, ob sie gläubig sei, und sie sagte, das sei sie und gehöre der Holländisch Reformierten Kirche an. Ich sagte ihr, sie solle zurückgehen und den Menschen erzählen, was Gott getan hatte und den Rest ihres Lebens für Gott leben.
Ungefähr fünf Leute aus unserer eigenen kleinen Gemeinde wurden auf dem Feldzug geheilt, ein junger Mann von einem schlimmen Herzleiden. Er war ein Jungbekehrter. Nach einem ausschweifenden Leben war sein Herz in einem schlechten Zustand und sein Gesicht war stets totenblass, auch hatte er schlimmes Nasenbluten, und war deshalb kurz vor dem Feldzug im Krankenhaus gewesen. Jedoch hatte er sich Christus übergeben, war getauft und stand als ein Ordner hinten im Hangar. Bruder Branham zeigte auf ihn und sagte: „Sie dort hinten mit Herzleiden, Jesus heilt Sie jetzt.“ David sagte, dass ein helles Licht auf ihn zukam. Er schloss die Augen und ein warmes Glühen kam hinunter in sein Herz, und es schien als ob es gezerrt und gewendet wurde. Dann öffnete er seine Augen und das Licht entwich zurück zu Bruder Branham. Am nächsten Tag hatte sein Gesicht die Blässe verloren und er bezeugte eine vollkommene Heilung. Und eine oder zwei Wochen später musste er zu einer ärztlichen Untersuchung, um sich auf eine Stelle in Rhodesien zu bewerben. Er brachte uns die Bescheinigung, die ihn für 100% fit erklärte. Preis Gott.
Eine alte Schwester aus unserer Gemeinde, eine feine, geisterfüllte Frau, saß in der letzten Versammlung am Sonntagabend ganz vorne, und weinte und betete, dass Gott sie anrühren möchte. Sie hatte seit über zwanzig Jahren an schlimmem Rheumatismus gelitten, der so schmerzhaft war, dass sie des Nachts nicht schlafen konnte. Als Bruder Branham für die Kranken betete, wies er plötzlich auf sie herunter und sprach: „Du, Schwester, dort im roten Kleid. Warum weinst du? Schau, Jesus hat deinen Rheumatismus geheilt.“ Sie sprang auf, ihre Arme erhoben, pries sie den Herrn, und war geheilt. Sie schlief in jener Nacht wie ein Kind und bezeugte ihre Heilung später in unseren Versammlungen.
Von Pretoria kehrten wir nach Johannesburg zurück und hielten einen weiteren Feldzug im Maranatha Park Tabernacle, und beendeten damit unsere Südafrikareise, wo wir sie auch begonnen hatten. In Erinnerung an das, was sie während der paar Tage, die Bruder Branham in Johannesburg gewesen war, gesehen hatten, war der Glaube der Leute jetzt groß, als sie darauf warteten, die Heilung, die Gott für sie bereit hatte, zu empfangen.
Eine afrikanische Zeitung, die ein Interview mit Bruder Branham brachte
Die Heilung, an die ich mich immer erinnern werde, war die einer blinden Frau in dem letzten Gottesdienst. Bruder Branham hatte eine Vision von einer Frau in der Zuhörerschaft gesehen, die geheilt worden war. Er zeigte auf sie und sagte ihr, sie solle aufstehen und ihre Heilung annehmen. Sie antwortete nicht. Während er sie ermutigte, aufzustehen, stand eine andere Frau in derselben Reihe auf. Er wandte sich ihr zu und schaute sie einige Sekunden lang an. Dann sagte er: „Weshalb stehen Sie? Sie gehören der jüdischen Religion an, Sie glauben nicht, dass Jesus der Christus ist. Sie sind blind. Meinen Sie, dass Jesus Christus ihr Augenlicht wiedererstatten kann?“ Hierauf nickte sie mit dem Kopf. „Aber ich kann Ihn nicht bitten, Ihr Heiler zu sein, ohne dass Er zuerst Ihr Retter und Herr ist. Wenn Sie Ihn als Ihren Retter, den Messias, annehmen, wird Er auch Ihr Heiler sein. Wenn Sie es tun, heben Sie bitte die Hand.“ Sie hob die Hand und war sofort in der Lage zu sehen. Während wir am nächsten Morgen am Flughafen waren und kurz vor der Abreise in die Staaten standen, kam ein Mann und berichtete, dass sie jetzt einwandfrei sehen könne, und unterwegs sei, ihre Freunde zu besuchen, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.
So endeten zehn Wochen in Südafrika. In dieser Zeit sahen und hörten die Menschen große und wunderbare Dinge, die von unserem großen und wunderbaren Herrn durch den Dienst Seines Knechtes, William Branham, geschahen. Die Menschen waren immer wieder aufs Neue erstaunt, wenn sie die Gabe durch Bruder Branham in Tätigkeit sahen, wenn sie ihn sowohl die Krankheiten als auch die geistlichen Nöte der Menschen unterscheiden sahen. Immer wieder aufs Neue jubelten sie, wenn er sich zur Zuhörerschaft wandte und auf jemanden zeigte und dessen Krankheit beschrieb, einschließlich zahlreicher Einzelheiten, und ihm sagte, dass Christus ihn gesund gemacht habe. Viele weinten, als sie sahen wie die Lahmen gingen, die Blinden sahen und die Tauben hörten; und viele gingen fort und sagten, dass Gott wahrhaftig in unserer Mitte gewesen ist.
Wir haben vergleichsweise wenige der zahlreichen Wunder aufgeführt, von denen berichtet werden könnte. Für viele bedeutete ihre Heilung Leben statt Tod. Für jene, die Christen wurden, bedeutet es überschwängliches Leben und ewige Gemeinschaft mit Gott. Für die tausende von Christen, die den Versammlungen beiwohnten, die das Wirken Gottes sahen und Seine Gegenwart verspürten, bedeutete es eine große Inspiration zu einem engeren Wandel mit Gott vorzudringen. All dies war das Ergebnis der Darlegung des Wortes durch Bruder Bosworth, durch Bruder Baxter und der Bestätigung dieses Wortes anhand der Tätigkeit der Gabe Gottes durch Bruder Branham und den getreuen Anstrengungen, die von den Gläubigen aus Südafrika erbracht wurden.
Zum Abschluss des Berichtes über die Taten Gottes in Südafrika, möchte ich zwei andere Berichte einbeziehen, die ich erhalten habe. Einer von ihnen stammt von einem Evangelisten, der andere vom Sekretär des Nationalen Komitees, das die komplette Organisation des Feldzugs durchgeführt hatte.
„Ein Prophet besucht Südafrika“ von Julius Stadsklev · aus dem Amerikanischen von Christian Skau · englisches Original: „A Prophet Visits South Africa“ · mit Erlaubnis