von Pastor A.H. Cooper, Vorsitzender, Branham Komitee
Als Reverend Wm. Branham und seine Mitarbeiter, Rev. W.J. Ern Baxter und Rev. F.F. Bosworth, ihre Gottesdienste bei dem Heilungsfeldzug in Südafrika am 4. Oktober eröffneten, haben nur wenige den geistlichen Umbruch vorausgeahnt, der ihrem Dienst folgte. Der Herr hat wahrhaftig unendlich mehr getan, weit über unser Bitten und Verstehen hinaus.
Nie zuvor sind in diesem Land solche Versammlungen gehalten worden. Niemals sind so viele Leben zu Gott hin bewegt oder in solch kurzer Zeit verwandelt worden. Nie sind solche Kundgebungen der rettenden und heilenden Kraft Gottes bezeugt worden, und es ist die Überzeugung vieler, dass die mächtigen geistlichen Auswirkungen des Feldzugs auf unbestimmte Zeit andauern werden.
Auf allen Feldzügen war der Dienst der Wundertätigkeit offensichtlich. Buch zu führen über jene, die geheilt wurden, kam nicht in Betracht, doch erlebten Hunderte und Aberhunderte die Heilungskraft Christi und sandten ihre Zeugnisse. Unzählige erlebten Heilung, ohne dass ein Mensch sie berührte.
Jeder Feldzug, an dem Tausende und Abertausende teilnahmen, übertraf die kühnsten Erwartungen der Menschen in den verschiedenen Städten, wohin wir kamen. Jeden Abend besuchten mehr als 10.000 Menschen den Gottesdienst im Maranatha Park in Johannesburg. In jeder Stadt erwiesen sich die größten Säle als gänzlich unzureichend, um die Massen unterzubringen.
Infolge der wahrhaft herzergreifenden Predigt des Evangelisten Baxter, nahmen Tag für Tag hunderte Männer und Frauen in den verschiedenen Versammlungen Christus als ihren Herrn und Retter an; seine inspirierenden Botschaften an die Christen werden wir niemals vergessen.
Ebenso wenig werden wir die kostbare Belehrung des Apostels des Glaubens, Rev. Bosworth, vergessen, der auf jedem Feldzug eine wichtige Rolle spielte, weil er Vertrauen in den großen Arzt erzeugte und erweckte. Wieder und wieder sahen wir unter seinem Dienst taube Geister ausgetrieben und Trommelfelle neu geschaffen. Kein Krankheitsfall entmutigte den glühenden Glauben dieses kampferprobten Streiters. Er arbeitete unablässig und wir haben ihn in der Tat lieben gelernt.
Es ist trefflich gesagt worden, dass die Einzigartigkeit in Bruder Branhams Dienst die erstaunliche Gabe ist, die ihn befähigt, die Krankheiten von Menschen zu erkennen und zu unterscheiden.
Diese Manifestation ist einhundert Prozent vollkommen. Sie ist eine beständige und erstaunliche Sache. Denn Bruder Branham ist durch den Geist Gottes in der Lage innerhalb von Sekunden ohne einen Irrtum das wahrzunehmen, was manchmal nur wochenlanges Beobachten in einer Klinik gleichermaßen hervorbringen kann. Dies ist ein mächtiges Zeichen, welches beweist, dass Gott Sein Volk heimsucht.
Eine noch größere, bemerkenswertere neuerliche Kundgebung in Bruder Branhams Dienst ist die Gabe der Unterscheidung und das Wort der Erkenntnis, was ihn befähigt, unter der Salbung, den Menschen augenblicklich die Geheimnisse ihrer Herzen zu sagen. Manchmal sind da Sünden, die die Leute verheimlicht und nicht bekannt haben, die sie daran hindern, ihre Heilung zu empfangen. Diese erstaunliche Unterscheidung, einst im Dienste Christi und Elisas kundgetan, ist tiefgreifend, einzigartig und herrlich. Ihre Ausübung bringt einen heiligen Ernst über die Versammlung und versetzt den Betrachter wahrlich zurück in biblische Wunderzeiten.
Eine Ansicht auf die Durban-Versammlung, die alle vorhergehenden Besucherrekorde brach Der nicht-europäische Abschnitt beim Sonntagnachmittaggottesdienst in Durban
Er wies immer darauf hin, dass er in sich selbst keinerlei Heilungskraft besitzt, und hat es nicht ein einziges Mal versäumt, Männer und Frauen auf den Herrn Jesus hinzuweisen. Prediger aus unterschiedlichen Konfessionen besuchten die Gottesdienste; manche glaubten und sind reichlich gesegnet worden, andere wiederum glaubten nicht und stellen sich jetzt dagegen.
Kirchengeschichte wurde am letzten Tag des Feldzugs geschrieben, als sich schätzungsweise 45.000 Inder, Eingeborene und Europäer am Nachmittag für den Gottesdienst auf der Rennbahn versammelten. Einige schätzten eine weit höhere Zahl. Lange bevor die Versammlungen begannen, wurden die Tore geschlossen und Tausende blieben draußen auf den Straßen zurück. Gemäß einer sehr konservativen Schätzung der Presse waren am Vormittag etwa 25.000 und am Abend 23.000 im Gottesdienst anwesend. Und diese gigantische Menschenmenge erduldete stundenlang die drückendste Hitze, gefolgt von Sturmwinden und später von Regen. Nie, niemals werden jene, die bevorrechtigt waren diesen Gottesdiensten beizuwohnen, den Ehrfurcht erweckenden Anblick und die herrlichen Resultate die folgten, vergessen.
Die geistliche Auswirkung dieser wunderbaren fünf Tage der Versammlungen in Durban haben tausende Männer und Frauen in jedem Bereich des Lebens wahrgenommen. Südafrika hat nie etwas Vergleichbares erfahren.
Die ausschließlich für die Europäer gehaltenen Gottesdienste wurden in der Stadthalle durchgeführt. Mit mindestens 4.000 Menschen war diese brechend voll, und Hunderte und Aberhunderte standen draußen und hörten über Lautsprecher zu. Trotz des Regens blieben viele von ihnen bis zum Ende der Versammlungen und mit erhobenen Händen vereinten sie sich mit der großen Anzahl im Gebäude, die Christus als ihren Herrn und Heiland annahm.
Ein indischer Junge, der in der Zuhörerschaft augenblicklich von einem gelähmten und kurzen Bein geheilt wurde
Ehre sei Gott in der Höhe. Meine Worte vermögen die Dankbarkeit der Tausende nicht auszudrücken, die während dieses und anderer Feldzüge zu Christus geführt wurden.
Eines der erstaunlichen Merkmale der Feldzüge waren die Massenheilungen. Bruder Branham forderte die Leute oft auf, im mächtigen Namen Jesu einander die Hände aufzulegen und für körperlich Kranke Befreiung zu beanspruchen. Durch seine anschließenden feurigen Gebete wurden die Menschen zutiefst zum Glauben an Gott bewegt. Augenblicklich wurden sie von den unterschiedlichsten Krankheiten und Gebrechen geheilt: die Tauben hörten, die Lahmen liefen und die Blinden sahen. Unfassbar!
Ebenso wunderbar ist, dass gemäß den Zeugnissen die ich Tag für Tag erhalte, noch immer herausragende Heilungen stattfinden.
Unserem auferstandenen Herrn und Retter geben wir demütig alle Ehre, Preis und Ruhm.
„Glaube nur, glaube nur, alles ist möglich, glaube nur“ war das Leitmotiv eines jeden Feldzugs, und obgleich 1900 Jahre vergangen sind, seit diese Worte von dem Christus von Golgatha ausgerufen wurden, sind sich unzählbar Tausende in Südafrika der Tatsache neu bewusst geworden, dass sie heute genauso wahr sind, wie bei ihrem ersten Ausruf.
von Pastor John F. Wooderson
„Weil du den Tag deiner Heimsuchung nicht erkannt hast … ist dein Haus verödet …“ Während ich zwei Sonntage bevor der Branham Heilungsfeldzug in Durban eröffnet werden sollte, vor meiner Gemeinde predigte, fühlte ich mich beim Sprechen über die oben zitierte Schriftstelle plötzlich durch den Heiligen Geist gedrängt, die folgende Bemerkung zu machen: „Wir werden bald etwas haben, was nach meiner Überzeugung eine übernatürliche Heimsuchung des allmächtigen Gottes für diese Stadt sein wird. Seht zu, dass nicht von einem von euch gesagt wird: „Du hast den Tag deiner Heimsuchung nicht erkannt …“ Stellt euch auf die Seite des Segens. Und wenn es Gott gefällt, euch in den nächsten paar Tagen zu gebrauchen, stellt euch Ihm uneingeschränkt zur Verfügung.“
Der Besuch von Bruder William Branham und seiner Mitstreiter, Bruder Baxter und Bruder Bosworth, erwies sich in der Tat als Gottes Zeit der Heimsuchung für unsere schöne Stadt. Nur fünf Tage! – doch fünf Tage, die bei tausenden und abertausenden Männern und Frauen niemals in Vergessenheit geraten werden. Es ist unmöglich, auch nur einen Bruchteil dessen abzuschätzen, was in dieser kurzen Zeit erreicht worden ist. Um es alles zusammenzufassen: diese Stadt hat den größten geistlichen Umbruch erlebt, den sie je gekannt hat.
Obgleich es über viele Wochen beträchtliche Vorbereitungen für die Versammlung gegeben hatte – große Plakate wurden in der ganzen Stadt aufgestellt, überall trugen Autos Banner als Werbemittel – wurde es den Bürgern von Durban nicht vor dem ersten Gottesdienst in der Stadthalle am Mittwochnachmittag, dem 21. November bewusst, dass etwas Ungewöhnliches stattfand. Die Stadthalle brechend voll, zudem Menschenmassen, die keinen Zutritt zu einer religiösen Zusammenkunft erhalten konnten – und das mitten in der Woche an einem Nachmittag, war etwas nie Dagewesenes. Die Neuigkeit verbreitete sich wie ein Präriefeuer. Außer den ungefähr 4.000 Menschen in der Halle, stand an jenem Abend eine Menge von etwa 2.000 draußen, wie von der lokalen Presse geschätzt, und hörte dem Gottesdienst über eine Lautsprecheranlage zu. Und obwohl über Durban an jenem Abend ein außergewöhnlich heftiges Gewitter niederging, blieben viele während des strömenden Regens, ergriffen von der Macht des Wortes Gottes, das durch den Evangelisten W.J. Ern Baxter verkündet wurde. Und das war lediglich der Beginn! Was dann folgte, ist schwer zu beschreiben. Die Bestätigung des Wortes Gottes mit Zeichen und Wundern, als für die Kranken in jenem ersten Gottesdienst gebetet wurde, entfachte einen Aufruhr, ähnlich dem, wie er während des irdischen Dienstes des Herrn Jesus stattfand.
Diese „Sonderbusse“ stehen bereit, um Leute von der Rennbahn nach Hause zu fahren. Durban ist eine große Stadt und hat einen großen Fahrzeugpark städtischer und privater Busse, trotzdem waren in ganz Durban nicht ausreichend Busse vorhanden, um all die Leute aufzunehmen.
Von Anfang an war allen klar, dass der Schwerpunkt auf der Errettung der Seelen lag. „Ihr könnt mit einem kranken Leib in den Himmel kommen, doch mit einer kranken Seele könnt ihr dort nicht hin“, sagte Gottes Diener in seiner kraftvollen, fesselnden und überzeugenden Präsentation der Wahrheit. Und ungeachtet von Gesellschaftsschicht, Glaubensbekenntnis oder Rasse, wurden Männer und Frauen zu der Erkenntnis geführt, dass es nur einen Weg gab, und zwar Gottes Weg – durch Glauben an den Herrn Jesus Christus – wodurch sie errettet würden. Es war daher nicht verwunderlich, dass jedes Mal, wenn eine Gelegenheit gegeben wurde, sich für Christus zu entscheiden, sich Scharen erhoben und eifrig die Hände ausstreckten, um eine Entscheidungskarte für Christus zu erhalten. Welch eine durchdringende Herzensprüfung fand dort durch die mächtige Bewegung des Geistes Gottes statt! Viele bezeugten seither die Tatsache, dass obwohl sie mit ihren körperlichen Nöten zum Gottesdienst kamen, sie diese beinahe vollständig vergaßen, aufgrund des Bewusstseins von Sünde und Schuld, das über sie kam. Gott war da und sie wussten es! Ich bin persönlich mit mehr Menschen in Berührung gekommen, als ich mich erinnern kann, die jetzt „eine neue Schöpfung in Christus Jesus“ sind, herrlich bekehrt und vom Geiste Gottes neugeboren. Ein Nachrichtenredakteur sprach mich auf der Straße an, und berichtete mir Folgendes: „Herr Wooderson, mein Bruder, der ein wirklich hartgesottener Heide war, ist wunderbar verändert. Ich fasse das einfach nicht, und wenn Herr Branham allein für das, was an ihm geschah, in die Stadt gekommen ist, dann war es das wert.“ Und dieser Teil des Branham Feldzugs hat in uns das tiefste Gefühl von Dankbarkeit Gott gegenüber hervorgerufen, für den Besuch Seines Dieners.
Aber ist es nicht der Dienst der Wunder, der den Menschen in diesen Tagen von Gott übergeben ist, der ein lebenswichtiger Faktor und eine mächtige Kraft in der geistlichen Erweckung der Länder dieser Welt ist? Ist dies nicht Gottes Antwort an ein Zeitalter der Gleichgültigkeit, des Unglaubens und der Skepsis? Unter dem von Gott bestätigten Dienst Bruder William Branhams wurden die erstaunlichsten Ereignisse bezeugt. Man wurde unwillkürlich an neutestamentliche Tage erinnert. Von überall her kamen die Kranken mit allen Arten von Gebrechen, manche mit Krücken, Rollstühlen und Tragen. Die außerordentliche Gabe, die dieser Diener Gottes besitzt, die sich bei der Krankheitsdiagnose von Männern und Frauen kundtat, verbunden mit seiner tiefen Demut und seinem überwältigenden Mitgefühl für leidende Menschen, war überzeugender Beweis genug, dass er fürwahr „ein Mann von Gott gesandt“ war. Niemals werden wir jene, aus der innersten Tiefe seiner Seele kommenden Gebete vergessen, wenn er Gott anrief, diesen armen Menschen gnädig zu sein und sie zu heilen. Und während er betete, kam die Erhörung! Überall in den riesigen Zusammenkünften empfingen Männer und Frauen körperliche Befreiung von der Macht Satans. Gekrümmte Gliedmaßen wurden gerade, die Blinden sahen, die Tauben hörten. Krebs, Gewächse, Herzleiden wurden im Namen Jesu geheilt. Bruder Branham wies seine großen Zuhörermengen getreulich auf die einzige Quelle für Heilung hin und versäumte es nie, die Idee, er besitze irgendwelche Fähigkeit zu heilen, als völlig absurd abzutun.
Die hilfreiche Belehrung über göttliche Heilung durch Bruder F.F. Bosworth, den wir als einen Pionier des 20. Jahrhunderts im Dienste des Übernatürlichen ansehen, inspirierte und verankerte den Glauben vieler. Sein unerschrockener Glaube im Gebet für Taubstumme, und die nachfolgenden Resultate, wurden für Tausende ein Ansporn, Gott für ihre eigene Heilung zu vertrauen.
Geschichte wurde geschrieben, am Sonntag, dem 25. November, dem letzte Tag des Feldzugs in Durban. Was dort miterlebt wurde, überstieg vollkommen die Erwartungen aller. Im Greyville Rennbahnstadion, das uns freundlicherweise für den 22. und 25. November überlassen wurde, fanden die größten internationalen Gottesdienste statt, die je in diesem Land gehalten wurden. Ein Verantwortlicher der Rennbahn schätzte die Menge vorsichtig auf ungefähr 40.000. Nicht inbegriffen waren die Tausende, die draußen standen weil sie keinen Einlass fanden. Tausende und Abertausende Inder und Eingeborene waren den ganzen Tag über auf den Beinen, seit dem frühen Morgen lange vor fünf Uhr, unter den herausforderndsten Wetterbedingungen: äußerste Hitze am Morgen, ein heftiger Sturm am Nachmittag und Regen am Abend. Doch weder sie noch die vielen tausend Europäer ließen sich durch die Elemente stören. Im gesamten Tagesverlauf, überall in dieser gewaltigen Menschenmenge, heilte Gott die Kranken. Weit hinten in dem Teilbereich der Eingeborenen, von wo aus Bruder Branham kaum je gesehen werden konnte, wurden die erstaunlichsten Wunder berichtet. Während der Wind blies und der Regen fiel, hörten Männer und Frauen mit unvermindertem Interesse dem herzergreifenden Dienst des Knechtes Gottes zu. Nichts anderes hätte dieses alles zuwege bringen können, als eine mächtige Heimsuchung Gottes Selbst in dieser Stadt? Nie hat man solch ein Singen gehört, wie es die Luft erfüllte, als Bruder Baxter die enorme Zuhörerschar wunderbar in dem allseits bekannten Chorus leitete: „Jesus, Jesus, Jesus, schönster Name mein, stillst all mein Verlangen, füllst mein Herz mit Sonnenschein.“ Erst die Aufzeichnungen des Himmels werden offenbaren, was an jenem unvergesslichen, unvergleichlichen Tag stattfand. Tausende nahmen Christus als ihren Retter an, indem sie dies durch ihre erhobene Hand kenntlich machten und große Scharen empfingen Heilung für ihren Leib. Im Gesang des alten Gemeindeliedes „Bleibe bei mir, schnell bricht der Abend an“ fand der größte je in Südafrika gehaltene Gottesdienst seinen herrlichen Höhepunkt.
Wir hatten durchaus gemischte Gefühle, als wir uns am nächsten Tag am Flughafen einfanden. Als Bruder Branham und seine Gruppe gerade das Flugzeug besteigen wollten, wurde ihnen die folgende Botschaft über Lautsprecher gebracht: „Aufruf für Rev. Branham, Rev. Baxter, Rev. Bosworth und Billy Branham! Das Durban Branham Komitee möchte Gott und Ihnen, Seinen Dienern, im Namen der Bürger Durbans seine tiefe Dankbarkeit aussprechen für Ihren Besuch in dieser Stadt und für den Segen, der dadurch vielen Tausenden zuteil geworden ist. Und wir beten, dass der Herr Euch Bewahrung auf der Reise gewährt und Euch zu uns zurückführt.“ Und wenn wir darauf zurückblicken, was der Besuch Seiner Diener für diese Stadt wirklich bedeutet hat, fühlen wir, dass die oben ausgedrückten Worte vollkommen unzureichend sind.
Die Branham Gruppe ist fort, doch das Werk geht weiter! Größere Erkenntnis über die Ereignisse der vergangenen fünf Tage drang nach und nach in unser Bewusstsein. Die Stadt war aufgerüttelt. Jeder Bereich der Allgemeinheit hat die mächtige Auswirkung dieser Heimsuchung Gottes verspürt. Es schien nur ein einziges Gesprächsthema zu geben. Männer und Frauen, die bis dahin keinen Gedanken auf Gott oder Seine Forderungen verwandt hatten, wurden zu eifrigen Fragestellern. Auf der anderen Seite wurden die Stimmen der Kritiker lauter, und wie gewöhnlich, bemühten sie sich keineswegs, ihren Spott und ihre Skepsis zu verbergen. Aber mit dieser Opposition kam auch aus allen Richtungen eine Flut von Zeugnissen über die empfangenen körperlichen und geistlichen Segnungen, bis es – wie in den Tagen Christi – „eine Trennung unter dem Volk gab“; manche glaubten, andere nicht. Der Ungläubige wird immer etwas finden, was seinen Unglauben nährt, doch der Herr Jesus Christus sagte: „Alle Dinge sind möglich dem der glaubt.“ Und als Tausende die Worte des weithin beliebten Chorus sangen: „Glaube nur, glaube nur, alles ist möglich, glaube nur“, streckten viele ihre Glaubenshand aus, „berührten den Saum Seines Kleides“ und wurden gesund gemacht.
von Pastor H.W. Oglivie
Ach, hätte man doch den Stift eines begnadeten Schreibers! Versucht man, den jüngsten Branham Heilungsfeldzug zu beschreiben, welcher vom 21. bis zum 25. November in Durban gehalten wurde, wünscht man sich übernatürliche Worte, um den übernatürlichen Dienst des Herrn unter den Menschen ausdrücken zu können. Diese außergewöhnliche Heimsuchung Gottes, im Verein mit den erstaunlichen Rekordscharen welche in die Stadthalle und auf die Greyville Rennbahn drängten, macht den Besuch Bruder Branhams und seiner Mitarbeiter unvergesslich.
Es wurde geschätzt, dass 50.000 Inder, Eingeborene und Europäer dem Gottesdienst am Sonntagnachmittag beiwohnten – die größte Menschenmenge, die sich je für eine religiöse Versammlung in Südafrika zusammengefunden hat. Die Organisatoren dieser Erweckung bestätigten, dass sie niemals etwas Vergleichbares gesehen hatten. „Gott ist wunderbar!“, „Es ist wundervoll!“ waren die Ausrufe, die man überall hörte. Die Stadthalle war ganz und gar zu klein, und selbst die Zusatzbestuhlung war unzureichend. Buchstäblich Tausende konnten keinen Einlass erhalten. Jedoch waren Lautsprecher für die draußen Stehenden installiert worden, und es war ein bewegender Anblick zu sehen, wie so viele von ihnen die Hände erhoben, als der Ruf zur Entscheidung für Christus erging.
Die Kundgebungen der Heilungskraft Gottes waren gewaltig, und viele mit unheilbaren Krankheiten wurden geheilt, ohne dass ihnen die Hände aufgelegt worden wären: die Tauben hörten, die Lahmen wurden geheilt. Andere entfernten Stahlschienen von ihren Beinen und wiederum andere hielten ihre Krücken in ihren Händen und liefen vor und zurück, um ihre Heilung zu demonstrieren. Und dann gab es jene, die über die Erschaffung eines neuen Trommelfells jubelten und die behaupteten, sie könnten das leiseste Flüstern hören. Wahrlich, Gottes mächtige Kraft übersteigt den menschlichen Verstand. Halleluja!
Tausende Menschen in Durban und Umgebung werden niemals wieder dieselben sein, nachdem sie diese bedeutsamen Gottesdienste besucht haben. Die machtvolle Predigt Bruder Baxters, die durchdringende Belehrung Bruder Bosworths und der feurige Dienst Bruder Branhams haben Leben verändert, Starrsinn gebrochen, Zurückgefallene heimgebracht, Vorurteile beseitigt, Glauben und Vertrauen in Gott und Sein Wort neu belebt. Viele, die der Sünde und dem Teufel dienten, dienen jetzt dem Herrn. Viele, die den Namen Jesu lästerten, singen jetzt Seinen Lobpreis.
„Jesus, Jesus, Jesus, Schönster Name mein, Stillst all mein Verlangen, Füllst mein Herz mit Sonnenschein“
„Ein Prophet besucht Südafrika“ von Julius Stadsklev · aus dem Amerikanischen von Christian Skau · englisches Original: „A Prophet Visits South Africa“ · mit Erlaubnis