Die herausragendsten Versammlungen des gesamten Südafrika Feldzugs wurden in Durban gehalten, dem Miami Strand Südafrikas, wo die Gottesdienste vom 21. bis zum 25. November durchgeführt wurden. Einige der Versammlungen fanden in der Stadthalle statt, andere wurden auf der Greyville Rennbahn abgehalten.
Am Eröffnungsgottesdienst am Mittwochabend in der Stadthalle brachte eine Mutter ihren elf Jahre alten Sohn im Rollstuhl. Sie ließ ihren Jungen in seinem Rollstuhl vorne stehen, wo die übrigen Kranken beisammen waren, und nahm selbst weiter hinten Platz. Als Bruder Branham am Ende des Gottesdienstes für alle Kranken betete, stand der Junge auf. Die Mutter dachte, jemand würde ihn aufrecht halten. Als sie hinausgingen, erkundigte sie sich bei ihm und fand heraus, dass der Junge ohne jegliche Hilfe gestanden hatte. Sie sagte zu ihm, wenn er in der Lage sei, selbst aufzustehen, könne er vielleicht auch gehen. Er solle aus dem Rollstuhl herauskommen und es ausprobieren. Das tat er und er konnte zum ersten Mal seit mehreren Jahren gehen.
Leute, die keinen Einlass mehr in die Stadthalle in Durban fanden, standen in den Stadtgärten und hörten dem Gottesdienst über Lautsprecher zu
Ungefähr 20.000 Leute waren bei der Zusammenkunft am Donnerstagnachmittag auf der Greyville Rennbahn. Bruder Bosworth brachte eine Botschaft über persönliche Errettung. Tausende standen auf, um ihr Verlangen kundzutun, Jesus Christus als ihren Heiland und Herrn anzunehmen.
Danach sprach Bruder Bosworth ein paar Minuten über die Wahrheiten göttlicher Heilung. Dann betete er für sie und ermutigte sie, die Heilung zu beanspruchen, die Christus erkauft hatte als Er für die Strafe der Sünde bezahlte. Binnen ein paar Minuten kamen fünf verschiedene Leute nach vorne, die alle seit Jahren nicht mehr hatten gehen können, und bezeugten ihre Heilung. Manche von denen waren Kinder, die bislang nicht richtig gehen konnten; eine davon war eine Frau, die fünf Jahre im Rollstuhl gewesen war. Pastor Brown, ein Missionar berichtete, dass direkt vor ihm vier Taubstumme gesessen haben. Sie hatten im Gottesdienst kein Wort hören können, doch als sie sahen, wie diese fünf Leute aus ihren Rollstühlen aufstanden und gingen (manche von ihnen vollkommen normal, andere, die sich voran kämpften und Gott für ihre vollständige Befreiung glaubten), da müssen sie begriffen haben, dass Gott gerade Menschen heilt, und es folglich für sie an der Zeit war, ihre Heilung in Anspruch zu nehmen. Zu welcher Schlussfolgerung sie auch immer gelangt waren, als sie dort saßen und nicht hörten aber sahen, was Gott tat, hat Gott ihr Gehör wiederhergestellt. Zum ersten Mal in ihrem Leben konnten sie Geräusche hören. Pastor Brown erzählte mir, er hätte noch nie jemanden so glücklich gesehen wie diese vier Männer, als sie erkannten, dass sie hören konnten.
Einige der Mitglieder der St. John Ambulance Brigade, die freiwillig ihren Dienst versahen
Am Freitag ging Bruder Branham in die Stadt, um ein Paar Hausschuhe zu kaufen. Als er das Schuhgeschäft Cuthberts betrat, kam ein Verkäufer auf ihn zu, der ihn erkannte. Der Verkäufer zeigte auf einen Mann, der gerade das Geschäft verließ, und der hier sein erstes Paar Schuhe seit zwanzig Jahren gekauft hatte. Seine Füße waren so entstellt gewesen, dass es ihm nicht möglich gewesen war, Schuhe zu tragen. Im Verlauf des ersten Abendgottesdienstes in Durban, als Bruder Branham für die Menschen als Ganzes betete, hatte dieser Mann seine Heilung empfangen und jetzt waren seine Füße normal.
Ich habe schon zuvor erwähnt, dass Menschen uns berichtet haben, den Engel des Herrn auf der Plattform bei Bruder Branham gesehen zu haben. Während wir in Durban waren, erhielt ich einen Brief, und ich möchte Ihnen einen Teil davon hier zitieren:
Ein persönlicher Brief an Bruder Stadsklev
„Ich hatte seit geraumer Zeit gebetet, dass Gott mir gestatten möge, den Engel des Herrn zu sehen, wenn Bruder Branham Durban besucht. Am Donnerstagabend, dem 22. November, besuchte ich die große Versammlung, die speziell für die Nichteuropäer auf der Greyville Rennbahn abgehalten wurde. Nachdem Bruder Branham eine kleine Weile auf der Plattform gewesen war, bemerkte ich auf einmal den klaren Umriss eines anderen Mannes, der unmittelbar hinter Bruder Branham stand. Der Umriss nahm die Gestalt eines grellen Lichtes an. Die Gestalt dieses Mannes war viel größer als Bruder Branham. Ich wollte sicher gehen, dass dies keine Einbildung war, und so habe ich meine Augen fest auf Bruder Branham gerichtet. Diese andere Gestalt wurde mir drei Mal offenbart. Daneben hatte ich, als Bruder Branham während der Predigt seine Hände hob, auch das Vorrecht, mit anzusehen, wie eine Flüssigkeit, die wie Phosphor aussah (sehr grell), von seinen Händen und Armen troff. Ich war zufrieden gestellt, dass Gott meine Gebete erhört hatte. Preis sei Gott für Bruder Branham, einen Propheten, von Gott gesandt.“
O.C.
Unser letzter Tag in Durban war Sonntag, der 25. November, ein Tag, den wir nie vergessen werden. Dieses Datum sollte in Rot gedruckt werden, denn es war ein Tag mit roten Zahlen für tausende Leute aus Durban und der Umgebung, wie auch für alle Mitglieder der Branham Gruppe.
Das geschäftige Treiben begann an jenem Tag um sechs Uhr, als die Ordner sich an der Greyville Rennbahn zum Dienst meldeten. Die Menschen hatten sich seit vier Uhr am Eingang eingefunden, und als die Ordner eintrafen, fanden sie so viele Leute vor, dass es schwierig war, ihnen die Plätze anzuweisen. Und obwohl tagsüber mehr als fünfundsiebzig Polizeibeamte im Dienst waren, forderten sie weitere Unterstützung bei den aktiven Zivilkräften an. Wie ich bereits erwähnt habe, war die südafrikanische Polizei höflich, effizient, freundlich und stets hilfsbereit.
Zwei der fünfundsiebzig Beamten der südafrikanischen Polizeikräfte, die auf der Greyville Rennbahn halfen, der Menge die Plätze anzuweisen.
Bruder F.F. Bosworth, eine Führungspersönlichkeit in der Verkündigung göttlicher Heilung, hielt den Morgengottesdienst. Als er eintraf, erblickte er die größte Menge, die er in den mehr als vierzig Jahren seines Dienstes je bei einem religiösen Gottesdienst gesehen hatte. Er brachte den Menschen eine göttlich inspirierte Botschaft der Wahrheiten der göttlichen Heilung und erklärte die Gabe, die Gott William Branham gegeben hat. Der Erfolg der Versammlungen war zu einem beträchtlichen Teil das Ergebnis des Fundaments, das durch den fähigen Predigtdienst F.F. Bosworths in den Herzen und Sinnen der Menschen gelegt wurde, betreffend der biblischen Wahrheiten göttlicher Heilung und der ungewöhnlichen Gabe, die durch Bruder William Branham tätig wird.
Nach der biblischen Unterweisung über das Thema bat er etliche Menschen auf die Plattform zu kommen, damit er veranschaulichen konnte, was er gelehrt hatte. Er rief solche auf, die eine radikale Operation am Warzenfortsatz an einem Ohr gehabt hatten; das andere Ohr musste jedoch gesund sein, sodass die Person das Wort Gottes gehört, und durch das Hören des Wortes Gottes Glauben empfangen hatte. „So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.“ (Römer 10:17) Um Glauben zu haben, muss es etwas geben, worin der Glaube ruhen kann. Nachdem wir das Gehör der ersten drei Fälle überprüft hatten, für die Bruder Bosworth gebetet hatte, stellten wir fest, dass jeder von ihnen auf dem einst tauben Ohr hören konnte. Durch die schöpferische Kraft Gottes hatten sie ein neues Trommelfell bekommen. Als er mit dem Gebet für den vierten Patienten zu Ende war, überprüften wir auch dessen Gehör, mussten jedoch feststellen, dass er nicht hören konnte. Wir erfuhren, dass der Mann weder die Predigt noch die Verheißungen Gottes gehört hatte, und demzufolge keinen Glauben hatte. Dies war eine Demonstration der Wichtigkeit des Hörens und Glaubens des Wortes.
Bevor Bruder Branham am Nachmittag zum Gottesdienst kam, brachte Bruder Ern Baxter eine Botschaft, in der ihm eigenen leichtverständlichen und doch ausdrucksvollen Art, die Gottes wunderbaren Plan der persönlichen Errettung erklärte. Er betonte, dass diese Errettung in der Tat durch einen großen Preis erkauft worden war, und wenn sie den vollen Nutzen davon empfangen wollten, mussten sie Ihm ihr Leben geben, genau wie Christus Sein Leben für sie gegeben hatte. Danch bat er alle, die Christen werden wollten, aufzustehen. Sie erhoben sich zu Tausenden. Überall standen Menschen auf. Sowohl die Europäer wie auch die Nichteuropäer, die in getrennten Bereichen saßen, zeigten ein großes Verlangen, Jesus Christus als ihren Heiland und Herrn anzunehmen. Bruder Baxter drehte sich zu uns um, die wir auf der Plattform saßen, als wollte er sagen: „Die müssen mich falsch verstanden haben. Alle diese Tausende wollen doch nicht Christen werden!“ Nachdem er die Wichtigkeit ihres Schrittes erklärt hatte, bat er, alle die Christen werden wollten, möchten mit der Hand winken. Solch einen Anblick haben wir nie zuvor gesehen. Die örtlichen Pastoren schätzten, dass während der drei Gottesdienste an jenem Tag über dreißigtausend aufstanden, um ihrem Wunsch Ausdruck zu verleihen, Jesus Christus als ihren Herrn und Retter anzunehmen.
Eine Frau aus Durban, die in den vergangenen zehn Monaten bettlägerig gewesen war, stand gestern Abend in der Stadthalle von Durban, wohin man sie gebracht hatte, um dem amerikanischen Evangelisten, Reverend William Branham zu hören, von einem Feldbett auf und erklärte: „Ich fühle mich, als wäre ich zwei Jahre alt.“
Reverend William Branham wandte sich plötzlich, nachdem eine Reihe von Leuten auf die Bühne gekommen war, um Gottes Segnung zu empfangen, an Frau J.A. Naude von der Blythswood Straße und sagte: „Frau, Sie haben an inneren Beschwerden gelitten, aber jetzt sind Sie geheilt. Stehen Sie von dem Bett auf!“
Frau Naude erhob sich augenblicklich, schwankte ein wenig und lief dann zum Bettende, wo ihr Mann und ihre Tochter vor Verwunderung zusahen.
Herr Naude teilte einem Mercury-Reporter mit, dass er seine Frau von einer Reihe von Ärzten behandeln lassen hatte, und diese haben ihm gesagt, dass für sie nichts getan werden könne. Er hatte seine Ersparnisse darauf verwandt, sie gesund zu machen.
Pastor J.F. Wooderson aus Durban sagte, er habe auf Herrn Naudes Ersuchen hin, doch vorbeizukommen und für seine Frau zu beten, Frau Naude vor etwa einem Monat zu Hause besucht.
Frau J.A. Naude von der Blythswood Straße (Durban) wurde auf der Trage in die Stadthalle von Durban hineingebracht, die sie hier in den Händen hält. Sie nahm sie auf, nachdem der amerikanische Evangelist Reverend William Branham ihr gestern Abend gesagt hatte, dass sie gesund sei, nachdem sie zehn Monate lang mit inneren Beschwerden bettlägerig gewesen war.
Einer anderen Frau aus Sydenham, die bestätigte, Krebs zu haben und nur noch eine kleine Weile zu leben, wurde durch Reverend Branham mitgeteilt, dass sie geheilt worden sei.
Zuerst diagnostizierte der Evangelist, nachdem sie bestätigt hatte, dass sie einander vollkommen fremd waren, ihre Beschwerde. Und dann zeigte er ihr, indem er ihre Hand in seine eigene nahm, dass ihre Krankheit sich auf seiner eigenen Hand, die angeschwollen war, kundgetan hatte.
Er sagte ihr, dass wenn ihre Krankheit geheilt werden konnte, seine Hand normal werden würde. Es wurde mucksmäuschen still, als Reverend Branham für einige Minuten inbrünstig betete und die Frau ihre Augen schloss. Als beide auf seine Hand schauten, war sie normal. Die Frau verließ, vor Erleichterung schluchzend, die Bühne.
Einem weiteren jungen Mann wurde gesagt, dass er von Tuberkulose geheilt worden war, und dieser gab zu, sich weitaus besser zu fühlen, nachdem er die Segnung durch den Evangelisten empfangen hatte.
Die Stadthalle war ausgelastet, und weitere tausende standen draußen im strömenden Regen, dem Gottesdienst über Lautsprecher folgend.
Menschen kamen auf Tragen, in Rollstühlen und zu Fuß. Manche waren blind, andere verkrüppelt und manche geistig krank; und sie alle hofften, dass etwas von der Art eines Wunders erlangt werden könnte.
Krankenschwestern, Ersthelfer und besorgte Angehörige kümmerten sich um die Patienten, während der vierstündige Gottesdienst voranschritt.
Überall in der Halle brachen, als die Anspannung zunahm, Frauen, und sogar einige Männer, zusammen und weinten.
Früh am gestrigen Morgen standen die Menschen draußen vor der Stadthalle in der Hoffnung an, einen Sitzplatz zu erhalten. Am Nachmittag gab es einen Gottesdienst, bei dem Reverend W.J. Ern Baxter der Hauptsprecher war, was er auch wiederum am Abend war.
Frau J.A. Naude von der Blythswood Straße (Durban) verbrachte gestern einen stillen Tag, hauptsächlich ruhend, nach ihrer Heilung am Mittwochabend durch einen amerikanischen Evangelisten, dem Reverend William Branham. Nachdem sie zehn Monate bettlägerig gewesen war, wies er sie an, von ihrem Feldbett aufzustehen und zu gehen. Als ein Fotograf vom Mercury gestern vorbeikam, war Frau Naude gerade damit beschäftigt, Blumen in eine Vase zu arrangieren, während ihre neun Jahre alte Tochter Anne zusah, beglückt von der Genesung ihrer Mutter.
(Dieser und der vorstehende Zeitungsausschnitt beziehen sich auf die Versammlungen in Durban und sind dem Natal Mercury aus Durban entnommen.)
Eine Frau aus Durban, die seit vier Monaten nicht mehr gelaufen war, erhob sich gestern Abend aus einem Gipsverband und lief, von Helfern gestützt, zittrig über die Bühne der Stadthalle, nachdem Reverend William Branham mit schwacher Stimme die Worte gesagt hatte: „Ich habe für Sie gebetet, gehen Sie, Sie sind geheilt.“ Die Angesprochene, Frau M.M. van Niekerk aus Wentworth, war mehr als vier Monate mit Rückgrattuberkulose im Krankenhaus gewesen.
Die Stadthalle war ausgelastet und geschätzte weitere 3.000 Leute drängten sich in den Stadtgärten, um Herrn Branhams Worte über Lautsprecher hören zu können.
Ein älterer Herr in der Zuhörermenge, dessen Krankheit Herr Branham als Arthritis diagnostizierte, wurde aufgefordert, sich zu erheben. Das tat er, und der Schmerz, den er einmal gespürt hatte, war fort.
„Die Frau neben Ihnen“, fuhr Herr Branham fort, „ist Ihre Frau. Und Sie, Frau, leiden auch an Arthritis. Stehen Sie auf, Sie sind geheilt.“
Eine weitere Frau, E. Raath aus Fynnland, eilte mit einem acht Jahre alten Mädchen zur Bühne, das, ihren Angaben nach, schielte. Ihre Augen wurden vollständig normal.
Hunderte von Leuten, die, so heißt es, von den Ärzten als verloren aufgegeben worden waren, kletterten auf die Bühne und erklärten, nicht länger krank zu sein. „Ich habe meine Arbeit verloren, weil ich Tuberkulose hatte“, sagte einer. „Morgen werde ich eine neue Arbeit suchen.“
Nachdruck aus dem Natal Mercury (Durban)
Massenheilungsszenen, von Krüppeln und Bettlägerigen, die aus Rollstühlen und von Betten aufstanden und umherliefen, folgten gestern Abend auf der Greyville Rennbahn (Durban) auf das Gebet eines amerikanischen Evangelisten, Rev. William Branham, vor den Augen von tausenden von Leuten.
Herr Branham, der alle Behinderten, Kranken, Tauben und Stummen eindringlich aufforderte, geheilt zu werden, wurde schluchzend und von zwei Helfern unterstützt, von der Plattform geleitet.
Nachdem er diesen Aufruf gemacht hatte, stellte sich ein kleiner Junge, der in einem Rollstuhl saß, wankend auf die Füße und ging, unterstützt von zwei Helfern, auf die Plattform zu. Ein weiterer nach dem anderen folgte, bis eine riesige Menge vorwärts drängte. Behinderte Frauen und Kinder warfen ihre Krücken und Eisenbeine fort, Mütter weinten, als Kinder ein paar wenige Schritte machten, für einige von ihnen die ersten in ihrem Leben.
Ein Eingeborener eilte mit seinem Jungen nach vorne, der, so sagte er, einen verdrehten Fuß und Körper gehabt hatte. „Ich weinte“, sagte er dem Natal Mercury, „als ich sah, dass der Fuß meines Jungen gerade war; er war flach. Er ist heile.“
Ein indischer Junge ging hinauf zur Bühne und gab seine Krücken und Eisenbeine ab. Er lief die Stufen hinauf und herunter. Ein indisches Mädchen mit einem Klumpfuß hob ihren weggeworfenen Klumpschuh auf.
Ein indisches Mädchen, ein Tuberkulose- und Meningitisfall, war gestern Morgen aus dem Krankenhaus geführt worden, um den Gottesdienst besuchen zu können. Sie hatte eigentlich zurückkehren sollen, was sie jedoch nicht tat. Stattdessen ging sie geheilt (sagte sie) mit ihren Eltern fort.
Ein Krebsfall, bei dem die betreffende Frau seit neun Monaten nicht mehr gegangen war, kam auf einer Trage zum Gottesdienst, erhob sich auf Herrn Branhams Aufforderung hin und nahm die Trage mit. Ein Inder, der seit sechs Monaten einen blockierten Knöchel hatte, berichtete dem Natal Mercury, dass er geheilt sei. Er sei am Nachmittag hereingekommen, sagte er, mit einem steifen und unbeweglichen Knöchel. Jetzt konnte er ihn mit Leichtigkeit bewegen.
Männer beteten über Tragen in Fällen, wo Patienten nicht geheilt worden waren. Sie beteten und forderten die Krüppel eindringlich auf, zu gehen, und die Kranken, geheilt zu sein. Auf der anderen Seite strömten hunderte von Leuten, meist Nicht-Europäer, zur Plattform, um ihre Heilungen zu bezeugen.
Im hinteren Bereich standen kleine Eingeborenenmädchen auf Krücken, Leute mit gekrümmten Leibern; sie lächelten wegen der Genesung von anderen, und weinten doch, weil sie nicht so glücklich gewesen waren.
Zu einem früheren Zeitpunkt hatte sich Herr Branham mit einem siebzehn Jahre alten indischen Jungen befasst, der von Geburt an taub und stumm gewesen war. Er klatschte in die Hände und der Junge lächelte. Die ersten Worte, die aus seinem Mund kamen, waren „Mama“ und „Papa“.
Herr E.C. Dennis (45) aus der Flower Straße 365a (Clairwood) stand in Greyville auf der Plattform und verstopfte sein linkes Ohr. Er hatte mit seinem rechten Ohr seit er sieben war nicht mehr gehört.
Ein anderer Evangelist, Reverend F.F. Bosworth, flüsterte in sein rechtes Ohr und Herr Dennis wiederholte Zahlenkombinationen über ein Mikrofon. Die Menge, zumeist Eingeborene und Inder, brach in Jubel aus, als sie ihn sagen hörte: „Ich bin geheilt.“
Nachdruck aus dem The Natal Mercury (Durban) von Freitag, dem 23. November 1951.
Ehe der Gottesdienst am Nachmittag begann, gingen immer wieder Berichte ein von Leuten, die ihre Heilung im Morgengottesdienst empfangen hatten. Es wäre unmöglich, all die vielen Fälle von eindeutigen Heilungen wiederzugeben, die in Durban an jenem Tag stattgefunden haben. Während Bruder Branham Visionen von Heilungen sah, zeigte er auf die Leute und sagte ihnen, dass sie geheilt seien. Da waren jene, die aus ihren Rollstühlen aufstanden und gingen, manche zum ersten Mal seit vielen Jahren. Da waren die Tauben und Stummen, die lächelten und Sprechlaute formten, als sie zum ersten Mal in ihrem Leben in der Lage waren zu hören. Da waren die kleinen Kinder, die das alles nicht ganz verstanden, aber nun in der Lage waren zu laufen, was sie nie zuvor vermocht hatten.
Dies war wahrhaftig ein großer Tag geistlicher Erweckung in der Stadt Durban. Laut Polizeiangaben waren fünfundfünfzig bis sechzigtausend Menschen gekommen, das Evangelium zu hören, darüber hinaus fünfzehntausend, die an den Toren abgewiesen worden waren, weil in der größten und schönsten Rennbahn Südafrikas kein Platz mehr vorhanden war. Gott hatte zu den Herzen von Tausenden gesprochen, sie bewegt, zu kommen, um das Evangelium zu hören und Heilung für Leib und Seele zu empfangen.
In der Januar/März-Ausgabe des Standard Bearer, herausgegeben in Durban, liegen uns Berichte von drei örtlichen Pastoren vor. Diese Berichte geben nicht nur ein sehr treffendes Bild von den Versammlungen in Durban, sondern einen allgemeinen Überblick des gesamten Feldzugs:
„Ein Prophet besucht Südafrika“ von Julius Stadsklev · aus dem Amerikanischen von Christian Skau · englisches Original: „A Prophet Visits South Africa“ · mit Erlaubnis