Ein Prophet besucht Südafrika

Vorwort

Die Niederschrift dieses Buches dient einem dreifachen Zweck. Zunächst sagt David uns in Psalm 105, dass wir Seine Taten unter den Völkern bekannt machen sollen. Gott hat viele große und wunderbare Taten in Südafrika durch den Dienst der Branham Gruppe getan. Ach, hätte man Worte, um auszudrücken, was Er in jenen letzten drei Monaten im Jahre 1951 in Südafrika getan hat! Aber menschliche Fähigkeiten, selbst die besten, könnten niemals in vollem Umfang die Zeichen und Wunder ausmalen, die Gott in unserer Mitte wirkte. Ein Autor, der einen Bericht von einigen der Gottesdienste verfasste, sagte: „Man wünschte, über übernatürliche Worte zu verfügen, um den übernatürlichen Dienst des Herrn unter den Menschen ausdrücken zu können.“

Wenn ich Ihnen nun von dem schreibe, was ich Gott in Südafrika habe tun sehen, fühle ich mich, wie sich der Dichter gefühlt haben muss, als er versuchte, die Liebe Gottes zu beschreiben und nur sagen konnte:

Wenn wir das Meer mit Tinte füllten und wär’ der Himmel Pergament, wär’ jeder Halm hier eine Feder und jeder damit schreiben könnt: Die Liebe Gottes aufzuschreiben, das weite Meer verzehrt. Nie könnten Bücher alles fassen, wär’ noch so groß ihr Wert.

David hatte Gott in der Mitte Seines Volkes wirken sehen, und als er darüber nachsann, konnte er nur immer wieder sagen: „denn Seine Güte währet ewiglich.“ (Psalm 136) Dieses ewiglich schließt unseren Tag und unser Zeitalter ein. Ja, Seine Güte währt ewiglich. Sie erstreckt sich auf den einflussreichsten Geschäftsmann einer florierenden südafrikanischen Stadt, sie erstreckt sich auf den bedeutungslosesten Eingeborenen eines afrikanischen Reservats.

Das erste Mal als eine übernatürliche Stimme zu Bruder Branham sprach, kam sie aus einem Wirbelwind. Gemäß Hiob Kapitel 38 ist dies dieselbe Weise, wie Gott zu Hiob sprach, jenem alten Patriarchen aus den frühen Zeitaltern. Es gibt so viele ungewöhnliche Gemeinsamkeiten zwischen dem Leben und Dienst William Branhams und dem der alttestamentlichen Propheten, dass in keinem aufrichtigen Herzen ein Zweifel darüber bestehen kann, dass er ein Prophet Gottes ist genau wie Elia, Elisa, Jesaja, Jeremia und der Rest derer, die als Propheten Gottes anerkannt worden sind.

In dem Wissen also, dass Gott wahrhaftig herrliche Taten in Südafrika getan hat und aufs Neue bewies, dass Seine Güte ewiglich währt und Er durch einen Propheten in unseren Tagen wirkt, ist dies geschrieben worden, „um Seine Taten unter den Völkern bekannt zu machen.“

Auf dem Weg von Johannesburg nach Klerksdorp reiste die Branham Gruppe in zwei verschiedenen Autos. An einer Stelle hielten wir, um einen außergewöhnlichen Ausblick auf die Landschaft zu genießen. Als ich aus dem Auto stieg, kam Reverend A.J. Schoeman, der Vorsitzende des Nationalen Komitees, herüber und sagte, dass Bruder Branham mich zu sprechen wünsche. Nachdem er ein paar Worte mit den Umstehenden gewechselt hatte, wandte sich Bruder Branham an Bruder Bosworth und mich. Er sagte uns, dass der Engel des Herrn ihm mitgeteilt habe, dass ein Bericht über die Versammlungen in Südafrika geschrieben werden soll, und dass ich für die Ausführung verantwortlich sei. Aus diesem Grunde ist dieser Bericht an zweiter Stelle in Übereinstimmung mit dem Wunsch des Engels des Herrn geschrieben.

Der dritte Zweck für die Niederschrift dieses Buches ist, dass Gott in der Lage sein mag, dadurch zu Ihnen zu sprechen. Während Sie einige der Höhepunkte aus William Branhams jüngeren Jahren lesen und von der Gabe, die durch ihn wirkt, mögen auch Sie erkennen, dass er ein Prophet Gottes ist. Deshalb ist die Botschaft die er bringt nicht von Menschen, sondern von Gott, „der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen.“ (Psalm 103:3)

Während Sie den typischen Gottesdienst lesen, mögen Sie die Wahrheiten beherzigen und die Dinge in Anspruch nehmen, für die Gott den höchsten Preis bezahlt hat: den Tod Seines eingeborenen Sohnes.

Mögen die Zeugnisse Ihnen ein lebendiges Vorbild und eine Inspiration sein, Gott zu glauben. Gottes allgemeingültige Gesetze machen den Glauben an Ihn zur mächtigsten Gewalt in aller Welt.

Es ist nicht die Teilnahme an Bruder Branhams Gottesdiensten, es ist nicht der Erhalt einer Gebetskarte (die es einem ermöglicht, in die Gebetsreihe hineinzukommen), es ist nicht das Gebet irgendeiner bestimmten Person, das Ihrer Seele oder Ihrem Körper Heilung bringt. Es geht allein darum, Christus und Sein vollendetes Werk auf Golgatha und Seine Verheißungen anzunehmen und sich an ihnen mit einem Glauben festzuklammern, der unerschütterlich ist. Hat man das getan, dann:

Glaube nur, glaube nur, Alles ist möglich, Glaube nur.

Jesus sagt: „Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?“ (Johannes 11:40)

„Ein Prophet besucht Südafrika“ von Julius Stadsklev · aus dem Amerikanischen von Christian Skau · englisches Original: „A Prophet Visits South Africa“ · mit Erlaubnis

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