Geboren: 31. März 1921
Wohnort: Tucson, Arizona
Sie und ihr Mann, Welch, waren enge Freunde William Branhams und erlebten das Übernatürliche durch die Jahre hindurch, in denen sie mit seinem Dienst in Verbindung waren. Welch Evans starb am 12. Oktober 1975.
1950, das war die Zeit der Erweckung, und da gab es so viele Leute, die uns Zeitschriften mit Anzeigen schickten, dass dieser Prediger hier sein würde und jener Prediger dort. Wir sind überall hingefahren, auf der Suche, denn wir sehnten uns wirklich nach mehr von den Dingen des HERRN. So war es.
Eines Tages kam mein Mann, Welch, zum Mittag nach Hause und er sah seine Post durch. Er hatte eine Zeitschrift in die Hand genommen und auf der Rückseite war ein Bild von Bruder Branham und Oral Roberts. Ich glaube, dass Gordon Lindsay und einer von Bruder Branhams Brüdern auch mit auf dem Bild gewesen sind. Er zeigte auf Bruder Branham und sagte: „Nun diesen hier möchte ich hören.“
Ich sagte: „Warum ihn?“
Er sagte: „Nun, schau dir seine Augen an.“ Ich tat es und sofort sah auch ich, dass da etwas anders mit ihm war.
Dann hörten wir an einem Montagmorgen im Radio, dass Reverend William Branham am Abend des gleichen Tages eine Erweckung in Chattanooga, Tennessee, beginnen würde. Wir wohnten in Tifton, Georgia, ungefähr 480 Kilometer südlich. So sagte Welch: „Steh auf, lass die Kinder sich anziehen, und wir fahren los.“
Ich hatte eine Schwester in Cleveland, Tennessee, bei der wir übernachten konnten, also ist er tanken gefahren und ich habe die Kinder aufgeweckt. Ich sagte: „Ich werde Frühstück machen.“ Aber er sagte: „Nein, wir essen unterwegs etwas.“ Also sind wir losgefahren, und an dem Abend waren wir in dem Hörsaal.
Wir hatten Prediger gehört, hier und da, wisst ihr. Ich war nie einer Gemeinde beigetreten, aber Welch tat es. Er trat der Gemeinde Church of God bei. Wir sind gefahren, um Oral Roberts zu hören und zu der Zeit war das das Beste, was wir bis dahin gehört hatten. Aber wir sind nirgends beigetreten, wir gingen nur zu seinen Konferenzen. So war es, bis wir Bruder Branham hörten.
Als Bruder Branham zum Podium kam, war es wie eine andere Welt. Wir waren nie zuvor bei etwas Vergleichbarem gewesen. Es war etwas Besonderes mit ihm, aber ich wusste nicht, was es war. Ich wusste nicht, dass wir einen Propheten erwarten sollten. Ich wusste es einfach nicht. Ich las die Bibel, aber da gab es so vieles, das ich nicht verstand. Ich las einfach nur.
An jenem Abend in Chattanooga, als er anfing die Leute aufzurufen und ihnen zu sagen, was mit ihnen verkehrt war, sagte mein Schwager, der mit uns zum Gottesdienst gegangen war: „Ich weiß, dass Bruder Branham das Richtige gesagt hat, denn ich kenne den Jungen. Ich weiß, was mit ihm verkehrt war.“
Von der Zeit an wollten wir einfach niemand anderen hören, als diesen Propheten. Ich habe nichts gegen andere Prediger, nicht ein bisschen gegen keinen von ihnen. Aber wir wollten einfach bei Bruder Branham bleiben.
Es scheint, dass diese 15 Jahre, von 1950 bis 1965, so schnell vorbeigegangen sind.
Auch wenn wir seine Tonbänder erhielten und sie die ganze Zeit hörten, haben wir erst zum Ende des Jahres 1955 angefangen, nach Jeffersonville zu fahren, um ihn regelmäßig zu hören. Jedes Mal, wenn er predigen würde, rief uns Bruder Billy Paul an und sagte es uns, und wir fuhren los. Wir hatten eigentlich keine Gelegenheit mit Bruder Branham zusammen zu sein, bis 1957 in Philadelphia. Dort frühstückten wir mit ihm, Schwester Branham und dem kleinen Joseph. In dem Restaurant hing in unserer Nähe ein wirklich hübsches Bild an der Wand mit einem See und Bäumen drum herum und Bruder Branham begann damit, dass er sagte: „Das sieht aus, als wenn es ein guter Platz zum Angeln wäre.“ Nun, Welch taute auf und sie unterhielten sich ausgiebig übers Angeln.
Ziemlich bald fing Bruder Branham an von diesen Burschen zu erzählen, die zum Fischen gehen, und sprach davon, wie tief das Wasser war und all das, und wie sie den Fang vor dem Wildwächter verstecken. Ich bemerkte, wie Welchs Gesicht rot wurde und ich dachte: „Was geht hier vor?“
Ich wusste nichts, denn Welch hatte mir nie ein Wort davon erzählt, aber es stellte sich heraus, dass Welch und zwei unserer Jungen und ein anderer Bursche angeln waren und ziemlich viel Fisch gefangen hatten (mehr als die erlaubte Höchstmenge) und sie ließen den Fang draußen im tiefen Wasser des Sees, um ihn vor dem Wildwächter zu verbergen. Wenn sie ihn kommen sahen, versteckten sie den Fischfang, dann wenn er weg war, holten sie ihn. Ich denke, das haben sie etwa dreimal gemacht. Bruder Branham erzählte die ganze Geschichte genauso, wie es vor sich gegangen war! Schließlich sagte Welch: „Nun, ich bin schuldig, Bruder Branham.“
Hinterher fragte Bruder Branham Welch, ob er ihn einmal mit dahin zum Angeln nehmen würde, was er tat.
Welch wollte einen guten Platz für Bruder Branham zum Angeln, wenn er käme, daher brachte er seinen Bruder dazu, mit ihm den besten Platz zu suchen. Es war ein schöner Platz, aber es gab da in der Gegend viele Schlangen und Alligatoren und das ganze Zeug. Es war noch nicht lange her, dass Welchs Bruder von einer Schlange gebissen worden war, aber trotzdem war es ein ziemlich guter Platz zum Angeln, also sind sie dorthin gefahren.
Ich wusste nicht, dass etwas passiert war, als Welch mich Zuhause anrief und sagte, dass sie mit dem Angeln fertig waren und dass Bruder Branham mit zu uns kommen würde. Er bat mich, das Abendessen fertig zu haben, wenn sie ankommen würden. Es war Bruder Branham, der mir erzählte, dass er versucht hatte, einen großen Barsch aus dem Wasser zu bekommen und Welch (der barfuß war und seine Hosenbeine hochgerollt hatte) hatte gesagt: „Ich werde ihn für dich herausholen, Bruder Branham.“ Er war ins seichte Wasser gelaufen und da hat sie ihn gebissen, eine Klapperschlange. Bruder Branham betete für ihn, und er hatte überhaupt keine Probleme wegen des Bisses.
Bruder Branham übernachtete bei uns. Als er am Morgen aufstand, kam er in die Küche, ehe wir damit fertig waren, Frühstück zu machen und Linda und Marie (meine beiden ältesten Mädchen) wollten ihn erzählen hören, so setzten sie sich einfach hin und hörten zu. Ich musste alles allein machen. Ich konnte sagen: „Linda, tue dies,“ und sie sagte: „Marie, mach du es.“ Dann blieb es doch an mir hängen, denn sie hörten Bruder Branham zu. Aber es war wirklich etwas Außergewöhnliches, ihn in unserem Heim und an unserem Tisch zu haben.
Er sagte einmal, meine Kinder wären die besten der Welt. Das war, als er bei uns Zuhause war, als er 1961 in Tifton predigte. Ich glaube, das Tonband heißt nun Dein Haus, wo er über sie spricht, wie sie sitzen und einem Prediger zuhören in solch jungem Alter. Er lobt sie auf so nette Weise. Ich sagte, sollte ich nie einen weiteren Lohn erhalten, habe ich meinen bekommen, weil er mir sagte, dass ich in der Erziehung meiner Kinder gute Arbeit geleistet habe. Ich bin Zuhause geblieben und habe mich um sie gekümmert und habe mein Haus in Ordnung gehalten.
Wir sind für etwa sechs Wochen nach Tucson gefahren, gerade bevor die Siegel geöffnet wurden. Welch hatte einem unserer Freunde gesagt, Gas und Telefon während unserer Abwesenheit in unserem Haus abzustellen, nur diese beiden Dinge. Stattdessen hat er alles abgestellt – das Gas, das Telefon, den Strom, das Wasser, alles – aber wir wussten nichts davon. Ich hatte alles Mögliche an Fleisch in der Gefriertruhe, die auf der rückwärtigen, abgeschirmten Veranda stand. Sie war voll von Rindfleisch, Schweinefleisch, Truthahn, Wachteln, Gemüse, Obst und allem Möglichen.
Wir waren sechs Wochen lang in Tucson und als wir zur Rückreise aufbrechen wollten, sagte Welch: „Lass uns noch Bruder Branham besuchen, ehe wir abfahren.“ Wir fuhren hinüber zu ihrem Haus und sind schließlich noch mit ihm und Schwester Branham essen gegangen, dann fuhren wir nach dem Abendessen ein wenig in der Gegend herum.
Bruder Branham fragte Welch: „Meinst du die Fische beißen jetzt schon bald an in Georgia?“ Welch sagte: „Oh ja! Das ist jetzt eine gute Zeit.“
Nachdem er das sagte, sagte ich: „Bruder Branham, wenn du uns besuchen kommst, hat Welch ein paar Eichhörnchen mit deinem Namen darauf in der Gefriertruhe.“ Er und Welch saßen vorne und Schwester Meda und ich saßen hinten im Wagen. Als ich das sagte, drehte er sich um und sah mich sehr merkwürdig an, sagte aber kein Wort. Er hatte uns vorher erzählt, dass Eichhörnchen sein Lieblingsfleisch ist. Wisst ihr, Eichhörnchen haben nicht viel Fleisch an sich, aber Welch hat sie immer sehr ordentlich gesäubert und eingewickelt und Bruder Branhams Namen darauf geschrieben. Jedenfalls hatten wir eine Menge davon in der Gefriertruhe daheim. Aber ich war mir nicht sicher, ob ich etwas Verkehrtes gesagt hatte, so wie er mich ansah.
Als wir zurück in Tifton waren, sind wir zu Mutters Haus hin, das beinahe in unserem Garten steht, um den Schlüssel von unserem Haus abzuholen und sie hat uns erzählt, dass der Strom die sechs Wochen über abgeschaltet war. Natürlich wussten wir, dass es absolut unmöglich war, dass noch irgendetwas in der Gefriertruhe nach sechs Wochen genießbar wäre. Als wir auf die Veranda kamen, wo die Gefriertruhe stand, hatte Welch seine Taschenlampe dabei und wollte sie öffnen und er sagte: „Geht alle ein Stück zurück.“ Er dachte, der Gestank würde sehr schlimm sein. Aber als er den Deckel hob, war nicht ein Stück darin verdorben. Selbst die kleinen Eiswürfelschalen, die oben auf den Fleisch- und Gemüseverpackungen standen, waren nicht einmal angetaut. Ein wirkliches Wunder war geschehen.
Meine Mutter konnte es einfach nicht verstehen. Sie sagte: „Welch, du musst noch eine andere Stromleitung zu der Gefriertruhe haben, die irgendwo unter dem Haus entlangläuft, denn das Licht ist sechs Wochen lang aus gewesen.“ Sie bat Linda ihr neues Radio zu holen, um zu sehen, ob es laufen würde, denn sie war sich sicher, dass da noch eine Leitung angeschlossen sein musste. Sie haben das Radio geholt und es lief nicht. Sie sagte: „Ich kann es einfach nicht glauben. Das ist ein Wunder.“
Ich denke, etwas geschah, als ich Bruder Branham davon erzählte, dass wir Eichhörnchen mit seinem Namen darauf in unserer Truhe haben, denn als er sich umdrehte und mich ansah, konnte man einfach etwas fühlen.
1964 verloren wir unseren Sohn Jimmy durch einen Autounfall. Er war 18 Jahre alt. Bruder Branham war zu der Zeit nicht in der Stadt, und wir riefen sofort Billy Paul an. Ein wenig später rief Bruder Branham Welch an und sagte ihm, dass der HERR ihm nichts von Jimmys Heimgang offenbart hatte, dass er aber sofort alle „Gegenden“ durchsucht hatte, nachdem er von dem Unfall erfahren hatte, und ihn nicht finden konnte. Dann sagte er zu Welch, dass er ginge, um sich den Unfallwagen anzusehen. Er sagte, dass Jimmy auf dem Beifahrersitz gesessen haben muss, denn sobald das Auto in den Lastwagen knallte, sah er, wie ein Licht die rechte Seite des Autos verließ und direkt zu Gott ging. Er sagte: „Bruder Evans, wenn du wissen möchtest, wo Jimmy ist, er spricht gerade mit meiner Tochter Sharon Rose.“ Dann fuhr er fort: „Wenn du mit Jimmy sprechen und ihn fragen könntest, würde er sagen: ‚Papa, ich möchte nicht zurückkommen, lass mich einfach hier bleiben!‘“
Dann trug Bruder Branham Welch auf, die Familie zusammenzurufen und zu entscheiden, ob es irgendetwas gab, was er für uns tun könne. Früh am nächsten Morgen rief Bruder Branham an und sprach mit Welch und von da an war es einfach so, als hätten wir den Frieden, der höher ist, als alle Vernunft.
Drei Tage nach der Beerdigung fuhren wir nach Tucson. Wir mussten einfach fort. Als Erstes hielten wir bei den Normans an. Schwester Norman schlug vor, dass ich Schwester Branham anrufen und mit ihr reden sollte. Sie sagte: „Ich rufe sie an, und du sprichst mit ihr.“
Sie wählte und reichte mir den Hörer. Ich sprach mit Schwester Branham und sie sagte: „Schwester Evans, Bill ist im Moment nicht da, aber er möchte euch alle sehen.“
Gleich darauf hörten wir ein Klopfen an der Tür von Schwester Normans Haus, und es war Bruder Branham. Er fing gleich an von Jimmy zu sprechen. Ich wünschte, wir hätten das alles, was er sagte, auf Band aufnehmen können, aber ich nehme an, es war nicht der Wille des HERRN, dass wir es in der Form haben sollten. Er sagte, Jimmy würde nicht zurückkommen wollen. Dann sagte er: „Wenn Jimmy euch wiedersieht, wird es ihm so vorkommen, als seien nur drei Minuten vergangen, seit er euch gesehen hatte.“
Von der ersten Februarhälfte 1965 an lebten wir in Tucson und Welch hatte eine Tankstelle dort auf der Park Avenue, nur drei Häuserblöcke von dort entfernt, wo Bruder Branham wohnte. Eines Morgens war Welch zur Tankstelle gefahren und Ronnie und ich brachten Martha June (meine Jüngste) zur Schule. Es war ein wunderschöner Tag, und es gab nicht ein Wölkchen am Himmel. Wir setzten sie ab und waren auf dem Weg zur Tankstelle, als Ronnie sagte: „Mama, schau mal hinüber zu den Bergen. Schau dir die Wolken an.“ Ich schaute hin und es war rechts von der Stelle, die „Finger Rock“ heißt, und da war eine Gruppe bernsteinfarbener Wolken. Wir beobachteten sie und manchmal schienen fünf hier und zwei da zu sein. Dann wechselten sie anders herum. Ungefähr 45 Minuten lang sah es sehr merkwürdig aus und wir saßen da und beobachteten es. Ronnie sagte: „Ich weiß, wo Bruder Branham gerade ist. Er muss genau dort oben sein.“
Ich sagte: „Weißt du, nur Gott kann so etwas tun.“ Es war einfach so anders. Ich hatte so etwas noch nie gesehen.
Bruder Branham erzählt auf dem Tonband davon, dass wir das gesehen haben und sagt, dass es genau zu der Zeit und an der Stelle war, als der HERR mit ihm über Heirat und Scheidung sprach.
Das letzte Mal, dass ich mit Bruder Branham sprach, war bei der Tankstelle, einen Tag bevor die Familie am 18. Dezember nach Jeffersonville abfuhr. Er kam zum Auto, in dem Linda und ich waren und sagte: „Ich reise gern, aber nicht dieses Mal. Wisst ihr, die Straßen werden nass und glatt sein. Es wird eine Weile dauern, ehe ich zurück sein werde, denn ich kaufe mir dort vielleicht ein neues Auto und es braucht immer eine Weile, es einzufahren.“ Er sprach noch ein wenig weiter, dann sagte er: „Wisst ihr, ich habe zweimal geheiratet, und ich wäre lieber einen Tag verheiratet, als 300 Tage ledig.“
Am nächsten Tag waren Bruder Branham und seine Familie, soweit wir wussten, auf dem Weg nach Jeffersonville. Welch und ich sind zu ihrem Haus hinübergefahren an dem Abend und ich werde nie vergessen, wie er anhielt und kein Wort sagte. Ich konnte nicht aufhören, schrecklich zu weinen. Ich wusste nicht, was es war, etwas kam über mich. Wir sind ein wenig dort geblieben, und sind dann einfach wieder zu unserer Wohnung gefahren.
Wie wir eben zur Tür hereinkommen, sagt Linda uns, dass Bruder Branham einen Autounfall hatte und sie davon sprächen, dass es sehr schlimm stehe. Sobald sie uns davon erzählt hatte, sagte Welch: „Pack die Koffer, wir fahren nach Amarillo.“
Ich erinnere mich, dass der Mond in jener Nacht so rot war wie Blut. In Amarillo haben wir ein Appartement genau gegenüber dem Krankenhaus bekommen.
Es waren viele Menschen dort und sie sind hineingegangen, um Bruder Branham zu sehen. Ich habe überhaupt nicht daran gedacht hineinzugehen, um ihn zu sehen, aber eines Abends, es war schon ziemlich spät, saß ich im Warteraum, als die Krankenschwester herauskam, mich ansah und fragte: „Möchten Sie hereinkommen und Reverend Branham sehen?“
Ich dachte, sie spricht bestimmt nicht mit mir, aber ich schaute mich um und da war niemand sonst im Raum außer mir. Ich sagte: „Ja.“, und sie hat mir einen Kittel angezogen und ich bin zu seinem Bett hingegangen. Er war festgeschnallt und hatte dieses Band um seinen Kopf herum. Ich bin dort hingegangen und habe meine eine Hand auf seine gelegt und meine andere auf seine Schulter. Ich stand eine Weile da, ohne ein Geräusch zu machen. Die Tränen liefen mir einfach so schnell, dass mein Kittel völlig durchnässt war. Ich stand einfach da.
Ich war eine Weile lang drin gewesen, als die Krankenschwester zurückkam und sagte, dass dort viele Leute draußen warteten, die ihn gern sehen würden. Sie sagte, wenn ich noch mal hinein wolle, solle ich es sie einfach wissen lassen, aber das habe ich nie getan.
Ehe er Tucson verließ, hatte er gesagt: „Ich sehe euch zu Weihnachten, wenn nicht schon eher.“ Wir sahen ihn an Weihnachten, aber nicht so, wie wir gedacht hatten.
Ich möchte sagen, dass egal, ob Bruder Branham mit Bauern, Predigern oder Ärzten sprach; ob er in Jeans von einem Jagdausflug zurückkam oder auf dem Podium im Anzug stand, es schien, als ob jeder – nicht nur seine Freunde, sondern auch die allgemeine Öffentlichkeit – sich immer für ihn interessierte und sich zu ihm hingezogen fühlte. Die Art und Weise wie er handelte und sich gab, wurde von jedem bewundert. Ich weiß nicht, wie irgendjemand mit Bruder Branham in Berührung kommen konnte, ohne ihn aufrichtig zu lieben.
„Generation – Erinnerungen an das Leben eines Propheten“ · © 2006 Believers International · Deutsche Ausgabe: Gemeinde Krefeld-Uerdingen, aus dem Amerikanischen von Rahel Skau · mit Erlaubnis; darf nur kostenlos weitergegeben werden