Generation

Alex & Hazel Shepherd

Geboren: 19. Mai 1917 · 12. Dezember 1925

Wohnort: Jeffersonville, Indiana

Sie sahen das Übernatürliche geschehen, und als sie sich entschlossen, in der Nähe des Mannes zu wohnen, von dem sie glaubten, dass er Gottes Diener sei, begannen sie Wunder in ihrem eigenen Leben zu erfahren.

Hazel – Wenn Bruder Branham nicht gewesen wäre, was hätten wir dann gemacht? Wir hätten nichts anderes gekannt, als die Konfessionen. Ich gehörte zur Gemeinde Church of Christ und das waren die hitzköpfigsten Menschen der Welt. Ich wuchs darin auf.

Ich hörte von ihm lange bevor ich ihn sah. Ich bin in Hazard, Kentucky, aufgewachsen und als ich 17 oder 18 war, schickten die großen Fabriken Vertreter, die nach Leuten Ausschau hielten, die Arbeit suchten und bereit waren, umzuziehen. Ich bin hier nach Charlestown, Indiana, gekommen und habe im Dupont Betrieb gearbeitet. Das war während des Krieges. Ein Bus holte uns ab und brachte uns hierher, und man besorgte uns sogar ein Zimmer, wo wir wohnen konnten.

Es stellte sich heraus, dass das Zimmer, das man mir besorgte, zwei Häuser von Bruder Branhams Mutter entfernt war, gleich auf der Maple Street. Natürlich wusste ich da noch nichts von Bruder Branham, aber ich erinnere mich, dass wir an einem Abend mit ein paar Jugendlichen draußen auf der Veranda waren und uns unterhielten und unsere Vermieterin steckte den Kopf heraus und bat: „Seid bitte schön leise. Der Sohn von Frau Branham ist ein Prediger, und er ist hier und spricht mit Leuten.“

Doch es war erst 1953, nachdem ich geheiratet hatte und wir von Fairview, Kentucky, zurück nach Jeffersonville gezogen waren, dass ich hier zum Tabernakel kam und Bruder Branham mich taufte. Bruder und Schwester Slaughter nahmen mich mit und ich wurde in einem von Schwester Slaughters alten, wollenen Bademänteln getauft. Ich würde das Erlebnis für nichts in der Welt tauschen wollen.

Alex – Ich kam von den Pfingstlern. Mein Vater war ein Pfingstprediger in den Bergen. Meine Schwester ist diejenige, die mir von Bruder Branham erzählte. Nachdem wir ihn gehört hatten, bemühten wir uns, in seiner Nähe zu sein. Ich wollte dort sein, wo er einfach seine Hand ausstrecken und mich berühren konnte, wenn etwas passieren sollte. Also zogen wir nach Jeffersonville.

Ich saß einmal in der Gemeinde und war sehr krank. Billy Paul kam und fragte: „Bist du krank?“ Ich sagte: „Ja, ich bin so krank wie in meinem ganzen Leben noch nicht.“

Er sagte: „Komm mit mir.“ Er nahm mich mit nach hinten zu Bruder Branham. Er saß hinten in dem Raum neben dem Podium und er nahm mich bei der Hand und schaute mich von Kopf bis Fuß an. Ich meine, es war, als wenn er durch dich hindurchsehen könne, und er sagte ein paar Sekunden lang nichts. Dann sagte er: „Ich sehe nichts Böses in deinem Leben.“ Das bedeutete mir alles.

Hazel – Wir wohnten fast zehn Jahre lang Park Place 218, es ist nur die Straße hinunter nicht weit von Bruder Branhams Haus auf der Ewing Lane. Er fuhr oft in seinem Auto vorbei und manchmal saßen wir mit einigen Besuchern die vorbeigekommen waren auf der Terrasse, nur um einen Blick auf ihn zu erhaschen, während er vorbeifuhr.

Einmal besuchte er uns, als ich einen Traum gehabt hatte. Ich hatte den ganzen Tag lang genäht und meine Haare waren ein einziges Durcheinander. Ich sah aus wie ein Landstreicher. Als jemand klopfte, ging Dora zur Tür und sagte: „Mama, Bruder Branham ist an der Tür.“ Es war ungefähr sieben Uhr abends und er hatte den Brief dabei, den ich ihm über meinen Traum geschrieben hatte. Er sagte, er wolle ihn mir erklären.

Bruder Branham erzählt von meinem Traum, als er Gotteslästerliche Namen predigte, aber erst als ich das Tonband hörte, erkannte ich, was er mir bezüglich des Traumes hatte begreiflich machen wollen.

Einmal bin ich in der Gebetsreihe gewesen mit einer Blasensenkung. Die Ärzte hatten gesagt, dass sie es nicht beheben können. Ich bin in die Gebetsreihe gekommen und ich habe die Gegenwart des HERRN so stark empfunden, dass ich das Gefühl hatte, als würde ich schmelzen. Drei Tage später stand ich vor der Spüle und wusch das Geschirr und ich fühlte, wie etwas in meinem Bauch einfach hochgehoben wurde. Meine Blase war vollständig gehoben und in die richtige Stellung zurückversetzt.

Alex – Jeder fragt danach, als ich während der Gebetsreihe am 18. Juli 1965 aufgerufen wurde, während ich hinter Bruder Branham beim Taufbecken saß. Ich empfand immer, dass ich denjenigen, die von so weit hergekommen waren, um im Gottesdienst zu sein, die Sitzplätze im Saal überlassen sollte, daher habe ich mir selbst einen Platz hinter den Vorhängen auf dem Podium gesucht. Die einzige weitere Person dahinter war Bruder Frank Nelson und er stand an der einen Seite des Taufbeckens und spähte durch die Vorhänge zu Bruder Branham hin. Ich lehnte an der Rückwand, den Kopf gesenkt. Als Bruder Branham sagte: „Du dort hinten am Taufbecken, der du dort mit einem Magenleiden stehst, Jesus Christus macht dich gesund.“, drehte sich Bruder Nelson um und zeigte mit dem Finger auf mich und ich hatte das Gefühl, als wenn mich etwas getroffen hätte, als wenn mir ein Eimer mit kaltem Wasser übergegossen worden wäre. Ich wusste, dass ich in dem Moment geheilt worden war.

Nach dem Gottesdienst habe ich mir eine Menge Hamburger gekauft und dem Mädchen gesagt, sie soll viele Zwiebeln draufpacken, weil ich gerade geheilt worden war!

Hazel – Unser mittlerer Sohn, Junior, hatte sich den Rücken an drei Stellen gebrochen. Sie haben ihm ein Korsett gemacht, ohne das konnte er nicht gehen. Ich habe versucht, ihn in die Gebetsreihe zu bekommen, aber er wollte nicht.

Einmal ging Bruder Branham vor dem Gottesdienst durch die Gemeinde. Ich saß dort am Gang und habe sein Hemd zu fassen bekommen. Ich erzählte ihm von meinem Sohn und sagte: „Er sitzt dort drüben.“ Er fragte: „Ist er Christ?“ Ich sagte, er wäre es. Er ging hinüber und betete für Junior. Ich sah, wie Junior nickte, aber ich habe niemals erfahren, was Bruder Branham zu ihm gesagt hat. Am nächsten Tag habe ich das Korsett in den Müll geworfen. Junior sagte: „Mama, ohne kann ich nicht laufen.“ Ich sagte: „Du musst, denn es ist weg. Ich habe es draußen in den Müll geworfen. Du musst genügend Glauben haben und vertrauen, denn es wurde für dich gebetet.“ Ich musste Glauben für ihn haben, damit er es tat. Der HERR hat seinen Rücken geheilt.

Alex – Wir verließen uns auf Bruder Branham. Solange er da war, sind wir zu ihm gegangen, wenn wir krank waren oder etwas uns quälte und damit war die Sache erledigt. Von da an übernahm er es. So geschah es immer.

Hazel – Als unser Sohn Johnny in der Armee war, erhielt er seine Papiere, dass er nach Vietnam gehen müsse. Der Umschlag mit dem Siegel darauf lag auf dem Tisch und er machte sich fertig, um zu gehen. Bruder Branham hatte uns gesagt: „Beansprucht eure Familien, wenn ihr betet.“ Daher betete ich: „Gott, Du kannst heilen und Du kannst diese Befehle brechen. Im Namen Jesus, brich sie.“

Er brach sie, und Johnny kam von dem Flugzeug herunter. Er stand in der Reihe, um das Flugzeug zu besteigen, und sie kamen und riefen ihn aus der Reihe heraus und sagten ihm, sein Einsatzbefehl wäre geändert worden und er wurde stattdessen nach Deutschland geschickt.

Wenn ich Bruder Branham nicht gehört hätte, hätte ich nicht gewusst, so zu handeln. So hat der HERR Wunder in unserer Familie gewirkt. Wir können nicht einmal alles erkennen, was Er getan hat.

Alex – Er war ein wunderbarer Mensch. Er war der einzige Mensch, den ich je im Leben gesehen habe, an dem ich nichts Verkehrtes finden konnte. Man konnte einfach nichts Verkehrtes finden. So viele Menschen haben nicht genügend Einsicht zu erkennen, was wir hier gehabt haben. Er war der demütigste, wahrhaftigste Mann, den ich je kannte.

„Generation – Erinnerungen an das Leben eines Propheten“ · © 2006 Believers International · Deutsche Ausgabe: Gemeinde Krefeld-Uerdingen, aus dem Amerikanischen von Rahel Skau · mit Erlaubnis; darf nur kostenlos weitergegeben werden

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