Geboren: 25. Oktober 1932
Wohnort: Elkhorn, Kentucky
Ein Weggefährte aus Kentucky und ein Jagd-Kamerad, der einen Ort zur Verfügung stellte, wo William Branham sich entspannen und von all dem Stress des Dienstes zurückziehen konnte.
Im August 1955 kam Bruder Branham für drei Abende hinunter zum Acton Campingplatz, einem kleinen Platz außerhalb von Campbellsville, Kentucky. Es war ein altes, scheunenartiges Gebäude, mit Sägespänen auf dem Fußboden, das vielleicht 700 Leuten Platz bot. Jeden Abend war es bis auf den letzten Platz gefüllt.
Es lag innerhalb von 5 Kilometern von meinem Haus und meine Frau und ich gingen zu den Gottesdiensten, obwohl zu der Zeit keiner von uns beiden ein Christ war. Meine Schwester Ruby Wood und ihr Mann Banks lebten Tür an Tür mit Bruder Branham in Jeffersonville und sie hatten uns eingeladen, zu kommen und ihn sprechen zu hören.
Ich verstand nicht viel von dem, was ich hörte, aber ich wusste, es musste Gott sein und nichts anderes. Es gab viele Leute, die Bruder Branham herausrief, die wir kannten und wussten, was ihre Probleme waren. Dann gab es zwei oder drei, die wir kannten, die geheilt wurden und zwei von ihnen waren Krebspatienten.
Im Frühling des darauffolgenden Jahres fuhr Nellie, meine Frau, zum Tabernakel, als Bruder Branham predigte und sie gab ihr Herz dem HERRN. Ich erinnere mich, wie sie den Abend nach dem Gottesdienst nach Hause kam und auf meinem Schoß saß und sagte: „Liebling, rate mal!“ Und ich sagte: „Was? Ich habe keine Ahnung.“ Sie sagte: „Ich wurde heute Abend errettet.“ Ich sagte: „Darüber freue ich mich.“ Aber ich sagte: „Eines sage ich dir. Lebe es. Sei kein Heuchler.“ Ich war noch immer ein Sünder, aber ich wusste, dass ich keine Heuchler mochte, und das tue ich heute noch nicht.
Dann, im Mai 1956, gab ich dem HERRN mein Herz.
Von 1956 an verbrachte Bruder Branham jedes Jahr einige Wochen in unserem Haus. Wir gingen dann im Spätherbst Eichhörnchen jagen und Ende des Winters jagten wir Hasen. Im Sommer gingen wir angeln. Während der Zeit hier, schien er sich wirklich wohlzufühlen.
Nellie und ich waren sehr jung, als wir heirateten; sie war 15 und ich war 18. Innerhalb von drei Jahren hatten wir zwei Jungen, Gary und Larry (beide dienen heute dem HERRN). Nellie bekam ein Frauenleiden, das wirklich schlimm war und der Arzt sagte uns, dass es keinen anderen Weg, als eine Operation gab. Nun, sie war erst 18 Jahre alt, nur ein Kind, und wir wussten nicht, was wir tun sollten. An einem Wochenende lud uns Bruder Banks zu den Gottesdiensten in Jeffersonville ein, also fuhren wir hin und Nellie ging durch die Gebetsreihe. Bruder Branham legte ihr die Hände auf, aber er sah keinerlei Vision, oder, wenn er es tat, sagte er kein Wort darüber. Er legte ihr einfach die Hände auf in einer schnellen Gebetsreihe und sie ging einfach weiter durch.
Wir wohnten ungefähr 150 Kilometer von Jeffersonville entfernt und ich erinnere mich, dass ich sie an jenem Abend, während wir nach Hause fuhren, fragte: „Liebling, glaubst du, dass der HERR dich heute geheilt hat?“
Sie sagte: „Ja, von ganzem Herzen.“
Zu der Zeit musste sie eine Stütze tragen, die ihren Bauch hielt und ich sagte: „Nun, du kannst die Stütze abnehmen und wegwerfen, denn du wirst sie nie wieder brauchen.“
Die Woche darauf kam Bruder Branham zum Jagen. Wir lebten weit draußen auf einer Farm, echt auf dem Land und meine Frau hatte ein Essen für ihn und Bruder Banks gerichtet, der mit ihm gekommen war. Während Bruder Branham am Tisch saß, nachdem er seine Mahlzeit gegessen hatte, sagte er: „Schwester Nellie, könntest du mir ein Glas Wasser holen.“ So stand sie auf und holte ihm ein Glas Wasser, und dazu musste sie nach draußen auf die Veranda gehen. Wir hatten damals kein Leitungswasser im Haus, aber es gab draußen eine alte Pumpe, wo wir unser Wasser holten. Sie holte also das Wasser und kam zurück ins Haus und gab es ihm. Ungefähr zu der Zeit sagte Bruder Banks: „Ich glaube, ich habe einen Nagel in meinem Schuh, er sticht mir in den Fuß.“ Ich sagte: „Gib ihn mir und ich hol ihn da heraus.“ Ich nahm den Schuh und ging nach draußen in die kleine Schmiede, die ich betrieb. Dabei folgte mir Bruder Branham. Während ich am Schuh arbeitete, sagte er zu mir: „Bruder Charlie, vor einer Weile, als Nellie nach draußen ging, um mir das Glas Wasser zu holen, zeigte der HERR mir eine Vision. Es war über eine Art Stütze, die sie trägt.“
Ich sagte: „Jawohl.“ Ich wusste, dass das niemand wusste außer mir, ihr und dem Arzt.
Er sagte: „Sie trug eine Art von Stütze, aber keine Sorge, Gott hat sie geheilt.“ Und vielleicht darf ich auch dies sagen, denn das hat er gesagt. Er sagte auch, dass wir dicke Freunde werden würden. Ich wusste noch nicht einmal, was ‚dicke Freunde‘ sind, aber mit der Zeit sind wir wirklich sehr enge Freunde geworden.
Jahre später, als Nellie wieder zum Arzt zur Untersuchung ging, sagte er ihr, dass sie für eine Frau in ihrem Alter in ausgezeichneter Verfassung war.
Ich weiß genauso gut wie ihr, dass Bruder Branhams wirklicher Grund hierher zu uns zu kommen, nicht das Jagen und Angeln war, auch wenn es ihm viel Freude gemacht hat. Aber aufgrund der Situation, in der er sich befand und wegen seiner Berufung benötigte er einen Ort, wo er sich erholen konnte. Selbstverständlich konnte er in seinem eigenen Haus keine Ruhe bekommen, denn es gab einen fast unaufhörlichen Strom von Menschen, die darauf warteten, dass für sie gebetet wurde oder Antwort auf ihre Fragen wünschten. Ich mache den Menschen ganz sicher keinen Vorwurf, denn wisst ihr, ich hätte das gleiche getan. Aber ich glaube, Gott hatte ihm einen Platz gegeben, wo er ein wenig Ruhe bekommen konnte.
Oft erzählte er den Menschen vom Pult aus, dass er nach Kentucky fahren würde und jeder wusste, dass er dann zu uns kam. Aber wisst ihr, das seltsame ist, dass bei all den Malen, die Bruder Branham hierher kam, es nie eine einzige Person gab, die ihm gefolgt wäre, außer er hätte sie selbst mitgenommen. Ob wir das nun erkennen oder nicht, das allein war an sich bereits ein Wunder.
Oftmals, wenn er kam, war er so nervös. Wir sprachen nie über geistliche Dinge oder stellten ihm biblische Fragen. Wie ihr wisst, hätte ihn das direkt wieder zurück in den Zustand gebracht, von dem er versuchte wegzukommen. Also sprachen wir über andere Dinge, meist über jagen oder angeln. Und wenn er sich erholt hatte, fing er von selbst von geistlichen Dingen an, und sprach manchmal zwei oder drei Stunden am Stück über den HERRN. Er nahm dann die Bibel und erklärte uns Dinge und nahm ein Stück Papier und zeichnete sie auf und ging sie mit uns durch. Er tat das Abend für Abend.
Als er hier war, haben wir nie ein Foto gemacht und wir haben nicht ein Wort von allem aufgenommen. Ich glaube, so wollte Gott es haben. Wenn wir Bilder gemacht hätten, hätte er sich nicht so wohlgefühlt. Wenn wir jene Stunden aufgenommen hätten, hätte er nie gesagt, was er sagte.
Obwohl Nellie und ich beide arbeiteten, hatten wir nie viel Geld, fast nichts. Es war nie schwer zu raten, was wir essen würden, denn wir hatten beinahe jeden Tag das gleiche zu Mittag. Einen Tag hatten wir Eichhörnchen, Brot und Soße; und am nächsten Tag gab es Soße, Brot und Eichhörnchen. Wir hatten wirklich fast nichts, aber ich glaube Bruder Branham liebte es und ich glaube, er sagte einfach, wie es ist, als er sagte, dass Eichhörnchenfleisch das beste Fleisch der Welt ist. Vielleicht habt ihr es nie probiert, aber es ist wirklich nicht schlecht.
Wir jagten jeden Tag, den er hier war. Ich arbeitete in der Fabrik von sieben am Morgen bis drei am Nachmittag und so konnte ich morgens nicht allzu oft mitgehen. Aber ich ging immer abends für drei oder vier Stunden. Er und Bruder Banks warteten dann schon auf mich und ich kam von der Arbeit nach Hause, zog meine Eichhörnchenhose an und war wieder auf dem Weg. Ich sollte das vielleicht nicht sagen, aber wisst ihr, manchmal hatten wir tagelang dieselbe Hose an, und Bruder Branham machte es auch so. Sie wurden so steif von dem Eichhörnchen-Blut, da, wo wir die geschossenen Eichhörnchen am Gürtel trugen, und Bruder Branham neckte mich oft und sagte: „Bruder Charlie, wenn du heute Abend nach Hause kommst, dann stell die Hosen einfach in einer Ecke ab.“ Nun, steif genug dazu waren sie beinahe, aber seine waren genauso wie meine.
In Kentucky sind sechs Eichhörnchen am Tag erlaubt, und wir schossen sie mit .22 Kugeln. Ich habe Leute sagen hören: „Bruder Branham schoss jedes Eichhörnchen durch das Auge.“ Nun, das stimmt nicht. Er schoss nicht jedes Eichhörnchen durch das Auge. Viele schoss er so, das ist wahr, aber einige von ihnen schoss er in den Leib und ich sage euch weshalb.
Ein bestimmtes Mal kamen wir vom Jagen nach Hause und meine kleinen Kinder waren vielleicht drei und vier Jahre alt. Wir hatten eine ganze Menge Eichhörnchen aufgereiht, um sie sauberzumachen. Meine kleinen Jungen gingen hin und sahen sie sich einzeln an. Sie sagten dann: „Dies ist ein gutes. Dies taugt zu nichts. Dies ist wieder ein gutes. Das da ist nichts.“
Bruder Branham fragte: „Was in aller Welt meinen sie?“
Ich sagte ihm: „Nun, du hast sie in den Kopf geschossen. Du hast das Gehirn ruiniert, und das ist ihr Lieblingsteil.“
Das hat ihm den größten Spaß bereitet. Er sagte: „Jungens, ich schieß euch welche. Ich hol euch ein paar gute.“ Und das tat er.
Der Umstand, dass wir das Gehirn am liebsten mochten, mag für euch vielleicht schlecht klingen, aber du musst es selbst probieren, ehe du urteilst. Wir essen noch immer das Gehirn und mögen es immer noch am liebsten.
Nachdem wir uns bekehrt hatten, fingen wir an, regelmäßig zum Tabernakel nach Jeffersonville zu den Gottesdiensten zu fahren. Eines Tages sagte Bruder Hickerson, einer der Diakone, dass Bruder Branham mit mir in seinem Büro darüber sprechen möchte ein Diakon zu werden. Als wir hinkamen, sagte ich: „Bruder Branham, ich kann kein Diakon sein. Ich lebe 150 Kilometer weit weg, und ich kann nicht immer hier sein. Ich kann es einfach nicht tun.“
Er sagte: „Es wird dir eine Gelegenheit geben, etwas für den HERRN zu tun.“ Aber ich sagte: „Nein, Bruder Branham, ich denke nicht, dass ich das annehmen sollte.“ Ungefähr da fing die Gemeinde an ‚Glaube nur‘ zu singen, und er musste zum Podium gehen, aber er drehte sich zu mir um, zeigte mit dem Finger auf mich und sagte: „Nimm es an.“
Also nahm ich es an. Was hättet ihr gemacht?
Ich diente 15 Jahre dort als Diakon und als stellvertretender Pastor für ein paar weitere Jahre, ehe wir in Campbellsville eine eigene Gemeinde gründeten.
Fast jedes Mal, wenn Bruder Branham sich anschickte, nach Hause zurückzufahren, sagte er: „Bruder Charlie, hast du Fragen?“
Ich sagte: „Nein, keine.“ Aber während er fort war, dachte ich: „Wenn er zurückkommt, werde ich ihn dies und das und das fragen.“ Und ich weiß nicht, wie das alles immer so hinkam, aber wenn er zurückkam, bekam ich auf jede meiner Fragen eine Antwort, ohne dass ich je Zeit gehabt hätte, die Fragen zu stellen. Wenn er dann wieder wegfuhr, fragte er: „Hast du Fragen?“ Nun, natürlich hatte ich da keine Fragen.
Ich habe immer gesagt, dass du in einer vollbesetzten Gemeinde ein persönliches Gespräch mit ihm haben konntest. Das glaube ich von ganzem Herzen.
Es ist eher schwer, es jemandem zu erklären, wie es war, vor diesem Mann zu stehen in dem Wissen, dass er dein ganzes Leben sehen konnte. Aber genau das tat er.
Meine Mutter hatte Krebs im Gesicht. Es ging in ihre Nase und in die Ecke ihres Auges. Es war vielleicht von der Größe eines halben Dollars oder größer. Die Ärzte am Ort schauten es sich an, dann schickten sie sie zu Ärzten in Louisville. Aber sie sagten auch, dass man nichts mehr dagegen tun konnte und schickten sie nach Hause. Daher ging sie hinüber zum Haus meiner Schwester Ruby und rief Bruder Branham an.
Er kam zum Zimmer, in dem Mutter war und betete für sie. Als er herauskam, wollte jeder wissen, was der HERR gesagt hatte, aber Bruder Branham sagte: „ Er hat mir nichts gezeigt, aber ich glaube, sie wird in Ordnung kommen.“
Mutter lebte danach noch 30 Jahre. Sie starb mit 94 Jahren. Sie hatte nie einen Hautmakel oder etwas in der Art und als sie starb, konnte man nur, wenn man ihr die Brille abnahm, anhand einer kleinen Narbe, vielleicht so groß wie zwei Zentimeter, sehen, dass sie je Krebs gehabt hatte.
Als er jung war, hatte mein Sohn Larry manchmal Krämpfe, und wenn wir jetzt zurückschauen, erkennen wir, dass es Epilepsie war. Wir waren selbst jung und haben uns zuerst nicht allzu viele Gedanken gemacht. Ihr wisst wie Kinder sind und man macht sich einfach nicht so viele Gedanken, wie man es tut, wenn man älter wird. Aber dann kam es dahin, dass sie ziemlich oft auftraten. Einen Abend war Bruder Branham in Mutters Haus und wir machten uns fertig, um Eichhörnchen jagen zu gehen. Larry ging es zu der Zeit gut, aber auf einmal sagte Bruder Branham: „Lasst uns für Larry beten.“ Ich erinnere mich, dass er sich einfach neben den Stuhl niederkniete, und er sagte nur ein paar Worte und bat den HERRN sich der Sache anzunehmen und ihn zu heilen. Als er aufstand, sagte er: „Bruder Charlie, ich glaube nicht, dass er noch einmal einen Anfall bekommt, aber falls doch, dann zieh ihm das Unterhemd aus und wirf es ins Feuer und sage: ‚Ich tue dies im Namen des Herrn Jesus Christus.‘“ Larry ist heute ein erwachsener Mann, und er hat keinen einzigen weiteren Anfall gehabt.
Bruder Branham sagte uns drei Dinge wieder und wieder und zwar, dass wir niemals außerhalb der Saison jagen sollten, wir sollten nie die Höchstgrenze überschreiten und wir sollten Sonntags immer zur Gemeinde gehen. „Geht zur Gemeinde“, sagte er. „Versäumt nicht, in den Gottesdienst zu gehen.“ Ich glaube, das gilt noch heute für uns alle.
Ich erinnere mich, dass wir zur nahen Church of God gingen als wir uns bekehrten, ehe wir anfingen, regelmäßig zum Tabernakel zu fahren. Natürlich glaubten sie die Trinität. Einen Sonntag war Bruder Branham bei uns zu Hause und er sagte: „Geht ruhig hin zum Gottesdienst.“ Er zwang uns fast und sagte: „Wenn ich einen Anzug bei mir hätte, würde ich mitgehen.“ Also gingen wir in die Gemeinde und ließen Bruder Branham im Haus zurück. Du magst sagen: „Das hätte ich nicht gemacht.“ Wenn du ihm geglaubt hättest, wärst du gegangen.
Wir hatten einige kleine Hunde, die Hasen jagten und Bruder Branham mochte sie so sehr. Es waren gute Hunde. Dieser eine junge Hund, den hat meine Frau überfahren, als sie mit einem 1957 Oldsmobile zurücksetzte. Es war nur ein kleiner Hund und sie fuhr direkt mitten drüber. Der arme Kerl, das Blut lief ihm aus Nase und Ohren und er atmete kaum noch.
Wir hatten den Tag über im Wald gejagt, in der Nähe des Hauses meiner Mutter. Statt also zum Tierarzt zu fahren, steckte sie den Hund in den Wagen und fuhr hinüber zu uns.
Als sie dort ankam, war Bruder Branham bereits vom Jagen zurück. Meine Schwester Ruby war auch dort und sie hatte schon viele Tiere verarztet. Sie sagte: „Bruder Branham, dieser Hund stirbt. Warum tötest du ihn nicht, denn er wird unmöglich leben können. Er ist ganz zerquetscht.“
Bruder Branham sagte: „Nun, Schwester Wood, lass uns das noch nicht tun.“ Jeder außer Bruder Branham ging weiter seiner Beschäftigung nach.
Das Haus hatte eine Veranda mit einigen Stufen, vielleicht einen halben Meter vom Boden hoch, und einige Minuten später kam Bruder Branham die Stufen hoch und kam ins Haus. Und dabei folgte ihm der kleine Hund und sprang auf die Veranda hoch.
Der Hund war in Ordnung, und ein paar Wochen später kam Bruder Branham zum Jagen vorbei. Ich sagte zu ihm: „Bruder Branham, erinnerst du dich an den kleinen Hund für den du gebetet hattest und den der HERR geheilt hat?“
Er sagte: „Es ist ein Pfundskerl, jawohl.“
Ich sagte: „Weißt du, der Hund ist seit einer Woche verschwunden.“
Und ich werde es nie vergessen; Bruder Branham drehte sich um und sah mich an und sagte: „Nun, Bruder Charlie, ich nehme an, er hat sich selbst irgendwo hingeschleppt und ist gestorben.“
Denke nicht, dass er dich nicht auf die Probe gestellt hätte!
Ich sagte: „Bruder Branham, der Hund ist nicht gestorben. Er ist hier überall herumgelaufen, die gesamte letzte Woche. Mit dem Hund ist nichts verkehrt.“
Ich habe den Hund tatsächlich gefunden. Es stellte sich heraus, dass ein Typ ihn gestohlen hatte, und schließlich habe ich ihm erlaubt den Hund zu behalten. Nun, ich weiß nicht, ob ich es jetzt wieder tun würde oder nicht, aber ich tat es. Ich hab ihn einfach gehen lassen.
Als Bruder Branham die Serie über den Heiligen Geist predigte, erinnert ihr euch vielleicht, wie er es so klarmachte, dass du es nicht ohne den Heiligen Geist in die Entrückung schaffen kannst und es stürzte viele von uns in Verzweiflung. Ich erinnere mich, wie ich draußen auf dem Feld hinter dem Haus einfach nur hin und her ging und betete. Manchmal kommt ein Mensch so sehr in die Gegenwart Gottes, dass er kaum laufen kann.
Nun, Bruder Branham wusste, dass ich den Heiligen Geist suchte, und als er zu uns kam, sagte er: „Bruder Charlie, es ist so, du gehst hin und her, weinst, betest und die Gegenwart Gottes ist vollkommen über dir. Aber dein Problem ist, du schaust in weite Ferne, dass Gott etwas tut und Seinen Heiligen Geist sendet, und dabei ist Er vollkommen über dir. Diese große Gegenwart, die du spürst, das ist der Heilige Geist. Öffne einfach die Türe. Nun, ich bin dabei mich zu verabschieden, aber ich sage dir: Wenn du den Heiligen Geist nicht empfängst, dann werde ich mit dir mitgehen wenn ich zurückkomme und wir werden solange ausharren, bis du ihn empfängst.“
Das hat gereicht. Er schickte mir ein Tonband, sie haben nun den Namen geändert, aber es hieß Glaube ist der sechste Sinn und während ich es mir anhörte, empfing ich den Heiligen Geist. Und meine Frau auch.
Ich weiß, dass Bruder Branham nie mehr derselbe war, nachdem er jener Konstellation von Engeln am Sunset Mountain begegnete. Spät im Jahr 1964 gingen wir beide jagen. Wir fuhren hoch zu einem Platz, wo er gern jagen ging, einem Platz, den er Mud Hollow nannte und ich wusste, darin gab es viele Eichhörnchen. Ich sagte: „Bruder Branham, geh du den Weg hoch und ich geh diesen anderen hier hoch.“ Sie hatten Holz gefällt auf dem Weg, den ich nahm, ich wollte sicher gehen, dass er eine Gelegenheit hatte ein paar Eichhörnchen zu erwischen. Als wir also am Abend wieder zusammentrafen, hatte ich vielleicht zwei geschossen, aber Bruder Branham hatte keine und das sah ihm überhaupt nicht ähnlich.
Er sah, dass ich richtig enttäuscht war und sagte: „Nun, Bruder Charlie, ich möchte dir etwas sagen. Ich hätte sie schießen können. Sie kamen geradewegs zum Baumstamm auf dem ich saß, aber ich wollte sie nicht schießen.“
Wie ich es sehe, hatte er so viel mehr Liebe für alles. Das war der große Unterschied, den ich in ihm sah.
Den letzten Herbst ehe er von uns ging, wusste Bruder Branham, dass da etwas geschehen würde. Er wusste, dass er nur noch wenig Zeit hatte. Jenes letzte Mal, als er bei uns war, ging er zwei oder drei Mal hinaus zum Auto, als er sich anschickte, zurückzufahren. Dann kam er wieder zurück und betete und sagte uns Dinge, die wir tun sollten und Dinge, die wir nicht tun sollten.
Er hatte eine Baseballmütze auf, die er immer trug, wenn er Eichhörnchen jagte, und wie er dabei war, abzufahren, ging ich hinüber zum Fenster seines Autos und er nahm sie ab und setzte sie mir auf den Kopf. Ich sagte: „Bruder Branham, ich möchte deine Mütze nicht.“ Aber er sagte: „Ja, komm schon und nimm sie, Bruder Charlie. Ich werde sie nicht mehr brauchen.“ Ich habe sie immer noch.
Ich glaube, ich werde Bruder Branham auf dieser Seite wiedersehen. Ich glaube, die Auferstehung ist so nahe. Ich gehe dort hinauf und wandere durch die Wälder und verbringe ein wenig Zeit dort, wo er zu jagen liebte. Ich schaue aus danach, dass er den Pfad entlangkommt, eines Tages, dann werde ich wissen, dass die Verwandlung dieses Leibes im Begriff ist zu geschehen.
Ich schätze Bruder Branham heute mehr, als ich es je in meinem Leben tat. Jeden Tag, der vorübergeht, liebe ich ihn ein wenig mehr. Ich liebe die Botschaft, die er brachte und heute glaube ich, dass ich ein wenig mehr von dem verstehen kann, was er uns die gesamte Zeit zu sagen versuchte.
Ich schätze jeden Moment, den ich mit ihm verbringen durfte. Alles, was ich je sah, war Gott. Und ich möchte sagen, dass ich in der Tat glaube, dass Gott unter uns wandelte in diesen Tagen, aber ich glaube nicht, dass Bruder Branham Gott war. Ich möchte auch sagen, dass ich ihn in den höchsten Tönen loben möchte, soviel ich kann. Ich möchte ihn so hoch erheben, wie ich kann, ohne ihn zum Herrn Jesus Christus im Fleisch zu machen.
Diese letzten paar Jahre sind die besten meines Lebens gewesen, und das alles aufgrund dessen, was Bruder Branham uns damals beibrachte, und es wird einem größer und größer. Die Dinge, die er sagte, die wir damals nicht verstanden haben, werden nun klarer.
„Generation – Erinnerungen an das Leben eines Propheten“ · © 2006 Believers International · Deutsche Ausgabe: Gemeinde Krefeld-Uerdingen, aus dem Amerikanischen von Rahel Skau · mit Erlaubnis; darf nur kostenlos weitergegeben werden